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Was machen Sie denn da?

Burgdorf Was machen Sie denn da?

Dass der Folk- und Rockmusiker Stefan Stoppok sich ein Zelt mit dem Kinderzirkus Kritzpritzknuckelmuckeldü teilt, ist bundesweit sicherlich einmalig - ermöglicht wird dies den Burgdorfern beim CulturCircus am Wochenende im Stadtpark vor allem dank der Ehrenamtlichen im Hintergrund.

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Christof Raischies kümmert sich um perfektes Licht und Töne.

Quelle: Bismark

Burgdorf. Mehr als 100 Sänger vom Chor des Herrn K. haben am Donnerstagabend das Zelt gerockt - mit ihrem aktuellen Repertoire, das von "It's my Life" von Bon Jovi über "Engel" von Rammstein bis zu "Über sieben Brücken" von Karat reicht. Und auch wenn das Konzert erst um 20 Uhr begann: Schon knapp vier Stunden vorher sorgten freiwillige Helfer dafür, dass die gut 150 Konzertbesucher sich wohlfühlen konnten.

Der Techniker

Sound und Licht - so fasst Christof Raischies seine Aufgaben für diesen Abend zusammen. Seine Arbeitsplätze verteilen sich deshalb auf der Bühne und am Eingangsbereich, wo er die Technik vom Pult aus mit Fabian Grohmann steuert. "Gegen 16 Uhr", antwortet Raischies auf die Frage, wann er seinen ehrenamtlichen Dienst angetreten hat. In dieser Zeit verkabelte er Mikrofone und Monitore, betreute die Stellprobe des Chores und testete die Anlage. Kurz vor Konzertbeginn bilanziert er: "Das ist heute alles sehr entspannt." Denn zwischendrin konnte er Grohmann zu dessen bestandener Ausbildung als Veranstaltungstechniker gratulieren und einige sonnige Momente im Park genießen. Gegen 23 Uhr, schätzt er, werde er in den Feierabend gehen. Bis zum Afrikanischen Trommelabend am Freitag ab 20 Uhr, dem Kinderzirkus Kritzpritzknuckelmuckeldü am Sonnabend und Sonntag jeweils ab 14 Uhr und dem Konzert "Das Musikhaus Burgdorf präsentiert" am Sonnabend ab 20 Uhr mit eben jenem Stefan Stoppok, der von Dünnbrettbohrern und seinem Freund, dem Kühlschrank, singt.

Die Kartenverkäuferin

Kurz nach 18 Uhr hat Ingrid Bleich ihr Geschäft geschlossen, um gleich im Anschluss die Karten für das Konzert zu verkaufen. "Ehrenamtlich", wie betont. Und so sucht sie anhand von Listen die Vorbestellung heraus, zählt Wechselgeld und begrüßt viele der Konzertbesucher persönlich. "Heute passt alles", sagt Bleich: Gute Stimmung, gutes Wetter, gute Laune - alles was ein perfekter Konzertabend im Zirkuszelt braucht.

Der Popocornverkäufer

Seit Beginn des Culturcircus betreut Aminullah Seddiqi vom JohnnyB. den Stand mit Popcorn. "Die Menschen sind sehr nett", hat er in dieser Zeit festgestellt. Lange Schlangen bilden sich vor seinem Tresen aber nicht, und so bereitet er das Popcorn aus den kleinen Tüten immer portionsweise, dafür aber frisch zu - als Zeichen dafür weht der charakteristische Duft direkt ins Zelt.

Die Sängerinnen

Sie haben monatelang mit den anderen Sängern geprobt. Nun freuen sich Maren Wehner, Inge Baden und Grit Schibau auf ein volles Zelt, um möglichst vielen Besuchern das neue Repertoire präsentieren zu können. Die Zeit zwischen Stellprobe und Konzertbeginn verbringen die Drei auf einer kleinen Bank unweit des Zeltes. Lampenfieber - vielleicht etwas, aber im Team lässt sich auch das bewältigen.

Der Kartenabreißer

"Wenn ich gebraucht werde, dann bin ich da", sagt Peter Blobel. Er bringt seit 18.30 Uhr die Programmhefte an die Konzertbesucher und solche, die es werden wollen. "Die Gäste sind einfach nett", sagt er. Ab 19.30 Uhr steht er dann mit Gerd Bleich am Eingang und kontrolliert die Eintrittskarten - jede wird eingerissen, dann können die Musikfreunde ins Zelt. Wenn alles erledigt ist, sucht sich Blobel einen Platz, denn das Konzert will auch er nicht versäumen.

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