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Brandstiftung: Polizei wertet Webcam aus

Burgdorf Brandstiftung: Polizei wertet Webcam aus

Brandstifter haben am Sonntagnachmittag das Feuer auf dem Dach des Schulneubaus am Berliner Ring gelegt. Das haben die Untersuchungen des Zentralen Kriminaldiensts am Montag ergeben. Für die Suche nach den Tätern werden auch Aufnahmen einer Webcam ausgewertet.

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Unter der Leitung von Ortsbrandmeister Florian Bethmann (links) hat die freiwillige Feuerwehr am Sonntagabend den Dachbrand auf dem Schulneubau am Berliner Ring gelöscht.

Quelle: Feuerwehr

Burgdorf. Die Polizei schätzt den Brandschaden am Rohbau des Schulgebäude auf 10 000 Euro. Die Stadt will sich hingegen bei der Schadenshöhe noch nicht festlegen. Der Schaden könne zum jetzigen Zeitpunkt nicht bemessen werden, weil das Dach voraussichtlich großflächig untersucht werden muss. Dieser Auffassung sind Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die sich gestern den Brandschaden an dem im Bau befindlichen Schulgebäude neben dem Gymnasium angeschaut haben.

Denn nicht das Loch, das die Flammen in die Dachpappe und das Styropor der Dämmung gebrannt haben, ist das Problem, sondern das Löschwasser. Untersucht werden soll laut Stadtsprecherin Alexandra Veith, inwieweit das Löschwasser in den Dachaufbau eingedrungen ist. Das Loch im Styropor ist noch gestern repariert worden, damit kein Regen eindringt und sich der Schaden möglicherweise noch vergrößert.

Die Ermittler, die gestern den Brandort untersucht haben, gehen von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus. Deshalb werden mögliche Zeugen gesucht, denen am Sonntagnachmittag Personen auf der Baustelle am Berliner Ring aufgefallen sind. Sie erreichen den Zentralen Kriminaldienst unter Telefon (05 11) 109 55 55.

Darüber hinaus werden laut Veith die Aufnahmen einer Webcam ausgewertet, die für die Bauzeit der Schule installiert worden ist. „Aufgrund des Vorfalls beabsichtigt die Stadt, die Aufnahmeintervalle der Webcam wesentlich zu verkürzen“, kündigt Veith an.

Am Sonntag gegen 17.15 Uhr hatte ein Anwohner Rauch im Dachbereich des Rohbaus bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die war wenige Minuten später mit 67 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen vor Ort. Unter der Leitung von Ortsbrandmeister Florian Bethmann hatten die Feuerwehrleute den Brand schnell unter Kontrolle. Gebrannt hat eine Fläche von wenigen Quadratmetern. Um 18.30 Uhr konnte die Feuerwehr ihren Einsatz beenden, weil bei der Kontrolle mit der Wärmebildkamera keine Glutnester entdeckt worden waren.

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