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Brasserie an der Marktstraße öffnet im März

Burgdorf Brasserie an der Marktstraße öffnet im März

In das seit geraumer Zeit leerstehende und mit Folien verhängte Ladengeschäft an der Marktstraße/Ecke Poststraße macht in Bälde eine Brasserie mit Eisverkauf auf. Das hat jetzt der Unternehmer Nexhat Vorfaj bekanntgegeben. Die Eröffnung plant er eigenen Angaben zufolge für Ende März.

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Adria Eiscafé und Brasserie soll der neue Restaurantbetrieb, den Islam Vorfaj am Ende März in den gegenwärtig im Umbau begriffenen Räumen des ehemaligen Wotschke-Hauses an der Marktstraße/Ecke Poststraße betreiben wird. Auch eine Außenbewirtschaftung ist geplant.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. Der schon mehr als ein Jahr andauernde Leerstand in prominenter Innenstadtlage sorgt seit geraumer Zeit für Gesprächsstoff und Spekulationen in Burgdorf. Zuletzt war das Ladengeschäft, in dem früher einmal ein Schuhhaus und später dann eine Bäckerei-Filiale residierten, in einer teilöffentlichen Unternehmerversammlung des Stadtmarketingsvereins thematisiert worden, ohne dass der städtische Wirtschaftsförderer André Scholz oder SMB-Geschäftsführer Gerhard Bleich für Aufklärung hätten sorgen können. Scholz bestätigte lediglich, dass die Stadt eine Baugenehmigung erteilt habe. Bleich wiederum wollte wissen, dass Gastronomie dort geplant sei.

Vorfaj, der an der Marktstraße bereits einen Frisörsalon und einen Döner-Imbiss betreibt, baut das Ladengeschäft seit mehreren Wochen zum Restaurant um. Betreiben soll es sein Sohn Islam Vorfaj, der auch als Geschäftsführer des Salons und des Imbisses fungiert.

„Adria Brasserie und Eiscafé“ soll der neue Gastronomiebetrieb mit etwa 30 Innensitzplätzen heißen. Auch eine Außenbewirtschaftung mit zehn Tischen für maximal 40 Personen ist laut Vorfaj geplant. Vorn zur Marktstraße hin sei ein Eisverkauf geplant. Im Restaurant werde es eine Theke für Kuchen, frische Salate, und Frühstückszutaten geben. Auch warme Gerichte soll es geben. Scampi, Pizzen, täglich wechselnde Suppen und Nudelgerichte sollen im Angebot sein.

In dem ehemaligen Ladengeschäft ließ Vorfaj in den vergangenen Wochen keinen Stein auf dem anderen. Er habe vollständig entkernen müssen, einen neuen Boden verlegen lassen, eine neue Decke mitsamt indirekter Beleuchtung eingezogen, die Wände verfliest, Räume neu zugeschnitten. So sind inzwischen auch zwei Gästetoiletten und eine fürs Personal entstanden, die es früher nicht gegeben habe, zudem eine geräumige Küche mit einem abgetrennten Kühlraum.

Dass das alles so lange gedauert habe, begründet Vorfaj, der die Räume vor zehn Monaten anmietete, mit einem tragischen Trauerfall in der Familie. Für den Leerstand vor seinem Eintritt in den Mietvertrag könne er nichts: Die Bäckerei Bosselmann sei noch eine ganze Weile lang Mieter gewesen, als sie bereits auf die gegenüberliegende Straße umgezogen war.

Nächste Woche soll es bereits an die Inneneinrichtung gehen. Dann werde zunächst die Küche eingebaut. Ende Februar, wenn auch der Eingangsbereich mit der Eisverkaufstheke fertig sei, sollen Tische Stühle und Frischetheke folgen. Zurzeit rekrutiere er das Personal. Sechs Menschen wolle er beschäftigen, sagt Vorfaj: zwei Köche und vier Servicekräfte.

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