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Bürger dürfen online mitreden

Burgdorf Bürger dürfen online mitreden

Leidtragende des zunehmenden Güterverkehrs auf der Schiene dürfen jetzt mitreden - und zwar auf zwei Onlineportalen. Die Stadt ruft ihre Bürger auf, davon rege Gebrauch zu machen.

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Quelle: dpa

Burgdorf. Vor allem gehe es darum, die Verhandlungsposition der Kommune gegenüber der Deutschen Bahn zu stärken. Denn ob Y-Trasse oder Ausbau bestehender Strecken - Burgdorf ist immer betroffen.

Das Eisenbahn-Bundesamt erarbeitet einen bundesweiten Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken. Derzeit läuft die erste Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung - mithilfe einer sogenannten onlinebasierten Betroffenheitsanalyse. Noch bis Dienstag, 30. Juni, können sich Anwohner vielbefahrener Bahnstrecken unter dem Link laerm aktionsplanung-schiene.de an der Onlineumfrage beteiligen. Gefragt wird nach der Tageszeit, dem Geräusch der Störung, der Situation und anderen Lärmquellen.

Während es bei der Onlineumfrage zum Lärmaktionsplan um den Ist-Zustand geht, stehen im Diskussionsprozess zur Y-Trasse und ihren Varianten die Entwicklungschancen der Stadt Burgdorf auf dem Spiel. Die Debatte über die Entwicklung des Güterbahnverkehrs wird seit Jahresbeginn vom Dialogforum Schiene Nord begleitet. Am vergangenen Freitag haben die Vertreter von rund 80 Kommunen und Bürgerinitiativen erneut getagt. Stadtplaner Jan-Hinrich Brinkmann vertritt in dem Gremium die Interessen der rund 100 000 Einwohner Burgdorfs, Lehrtes und Sehndes.

Parallel besteht für alle Bürger die Möglichkeit, unter dem Link www.dialogforum-schiene-nord.de/buergerinformation-beteiligung mit ihren Anmerkungen die Arbeit des Forums mitzugestalten.

Außerdem können, so die Stadt, Bedenken auch per Post eingereicht werden. Entsprechende Postkarten liegen im Rathaus IV, Vor dem Hannoverschen Tor 27, aus.

Das Problem für Burgdorf: Die Bahn könnte täglich 400 Züge zusätzlich auf die Strecke Celle-Lehrte schicken, ohne dass die Stadt bislang ein Einspruchsrecht hätte.

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