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Heeßeler reden über Ortsrat

Burgdorf Heeßeler reden über Ortsrat

Etliche Heeßeler aus dem Dunstkreis der Feuerwehr wünschen sich für das Dorf dringend einen eigenen Ortsrat. Die Voraussetzung allerdings ist, dass ausreichend viele Heeßeler den Wunsch unterstützen und dies in einer für den 10. März anberaumten Versammlung auch artikulieren.

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Für die Bürgerversammlung zum Thema Ortsrat will die Feuerwehr ihre Fahrzeughalle räumen, damit möglichst viele teilnehmen können.

Quelle: Joachim Dege

Heeßel. Im Januar schon hatte Björn Sund den Kontakt mit Bürgermeister Alfred Baxmann uns seiner Stadtverwaltung gesucht, um zu klären, ob nach der Kommunalwahl im Herbst ein Ortsrat eingerichtet werden kann. Der Feuerwehrmann, Vorsitzende des Fördervereins und obendrein Vorstandsmitglied im SPD-Ortsverein Burgdorf, der neben Ortsbrandmeister Carsten Lübbe und seinem Bruder, dem Landwirt Hartmut Lübbe, als einer der Drahtzieher der Initiative gilt, war zu seiner eigenen Überraschung auf das Wohlwollen nicht nur der Stadtspitze gestoßen. Auch die großen Ratsfraktionen von SPD und CDU hatten umgehend signalisiert, dass sie einen Heeßeler Ortsrat befürworten.

Ortsvorsteher Heiko Reißer hat inzwischen zu einer Bürgerversammlung eingeladen. Sie soll am Donnerstag, 10. März, ab 19.30 Uhr im Feuerwehrhaus an der Dorfstraße stattfinden. Die Feuerwehr, so sagt Ortsbrandmeister Carsten Lübbe, werde eigens die Fahrzeughalls räumen. Dort hätten dann 120 Menschen Platz.

Dass es voll wird in der Versammlung, darauf kommt es an. Denn die Stadtspitze und die Ratsfraktionen haben ein klares Signal aus Heeßel eingefordert. Sund will an diesem Freitagabend in der Jahreshauptversammlung des 240 Mitglieder starken Fördervereins der Feuerwehr den Anfang machen und die Werbetrommel rühren. Auch der  HSV-Vorsitzende Rüdiger Zach hat sich gegenüber dem Anzeiger bereits als Befürworter eines Ortsrats geoutet und will seinen Einfluss im Dorf geltend machen.

Kein Dissenz besteht derweil zwischen den Ortsrat-Initiatoren und Ortsvorsteher Heiko Reißer. Hartmut Lübbe etwa bestreitet ganz entschieden, dass die Einrichtung eines Ortsrates und die damit einhergehende Wahl eines Ortsbürgermeisters einer Art Königsmord am Ortsvorsteher gleichkommt. Der leiste gute Arbeit. Allerdings könne ein Ortsrat einen Querschnitt der unterschiedlichen Interessen im Dorf gegenüber der Stadt vertreten. Mögliche Themen, wo ein Ortsrat mehr bewegen könne als ein einzelner Ortsvorsteher seien künftige Neubaugebiete, die geforderte Nachverdichtung am Moormühlenweg. Beim Integrierten Stadtentwicklungsprogramm und beim Rückbau der Ortsdurchfahrt jedenfalls seien die Interessen der Heeßeler gar nicht oder erst im Nachhinein berücksichtigt worden, sagt Sund.

Reißer selbst verspricht sich von einem Ortsrat eine Arbeitsentlastung. "Jetzt liegt es in der Hand der Bürger, ob wir einen Ortsrat bekommen."

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Für die Bürgerversammlung zum Thema Ortsrat will die Feuerwehr ihre Fahrzeughalle räumen, damit möglichst viele teilnehmen können.

Quelle: Joachim Dege
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