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Unterstützung aus Berlin für die Otzer

Otze Unterstützung aus Berlin für die Otzer

Die Bundestagsabgeordnete Caren Marks hat den Otzern und der Stadt ihre volle Unterstützung bei der Planung des Schienenausbauprojekts Alpha-E zugesagt. Die Bürgerinitiative Otze Schiene (Bios) hatte sie zu einem Gespräch eingeladen.

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Eine Lärmschutzwände gibt es in Otze nur an wenigen Stellen, teilweise fahren die Züge auf einem Damm direkt an der Grundstücke vorbei, wie hier am Beekgarten.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Otze. Die Bedingungen, die das Dialogforum Schiene-Nord an die Zustimmung zur Alpha-E-Variante geknüpft hat, „müssen Maßstab für alle Entscheidungen auf allen Ebenen sein“, stellte Marks klar. Die parlamentarische Staatssekretärin im Familienministerium zeigte sich gut informiert über das Schienenausbauprojekt.

Beim Gespräch im Altenteilerhaus wurde schnell klar, dass sie und die Otzer Bürgerinitiative dieselben Schwerpunkte setzen: Verbesserung des passiven Lärmschutzes, Einsatz leiserer Güterzüge und die Umgestaltung höhengleicher Bahnübergänge. „Ich werde mich für die Forderungen von Bios uneingeschränkt einsetzen“, versicherte Marks, die auch Mitglied der parteiübergreifenden AG Lärmschutz im Bundestag ist.

Die Otzer befürchten, dass die prognostizierte Verdoppelung des Güterzugaufkommens nicht nur die Lärmbelastung erhöht, sondern auch den beschrankten Bahnübergang so gut wie unpassierbar macht. Dann wäre der Ort geteilt, sagte Manfred Kuchenbecker, Sprecher der Initiative. Jenseits der Gleise liegen Schule, Kita, Sportstätten und ein Seniorenwohnheim sowie viele landwirtschaftliche Flächen – erreichbar nur über den Bahnübergang. „Die Fragen sind: Wie kommen unsere Kinder dann über die Gleise, und was ist bei einem Notfall? Denn Feuerwehr und Rettungsdienst müssen über die Gleise“, sagte Kuchenbecker.

All dies spreche dafür, „dass wir eine Unterführung brauchen“, sagte Ortsbürgermeister Carl Hunze. Bürgermeister Alfred Baxmann brachte die Absenkung des kompletten Gleiskörpers ins Gespräch. Ein ehemaliger Bahnmanager, der Mitglied im Projektbeirat des Dialogforums ist, rät laut Stadtplaner Jan-Hinrich Brinkmann, an der „Trogforderung“ festzuhalten. Brinkmann vertritt die Interessen Burgdorfs, Lehrtes und Sehndes im Projektbeirat.

Die Situation für die Grundschule schilderte Rektorin Antje Kuchenbecker-Rose. Ein guter Lärmschutz sei essenziell für die Schule, sagte sie: „Damit wir auch bei offenen Fenstern unterrichten könnten. Schon jetzt müssen wir sie bei Westwindlage schließen, weil es sonst viel zu laut ist.“

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Caren Marks - an der Stirnseite neben Bios-Sprecher Manfred Kuchenbecker - diskutiert mit den Otzern über das Schienenausbauprojekt Alpha-E und dessen Auswirkungen für die Anlieger der Bahntrasse.

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Quelle: Anette Wulf-Dettmer
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Von Redakteur Anette Wulf-Dettmer

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