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Frühes Aufstehen stört sie nicht

Burgdorf/Ehlershausen Frühes Aufstehen stört sie nicht

Hüte basteln, Mini-Flöße bauen, Tiere im Wisentgehege besuchen und Geschichten rund um die Arche Noah erleben: All das ermöglichen die St.-Pankratius- und die Martin-Luther-Gemeinde insgesamt 83 Mädchen und Jungen.

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Christopher (links) und Tim kümmern sich als Teamer um die Ferienkinder und zeigen deren gebastelte Holzflöße.

Quelle: Bismark

Burgdorf. Zum vierten Mal in Folge organisieren Kreisjugenddiakon Michael Benkowitz sowie die Diakoninnen Caroline Singer (St. Pankratius, Burgdorf) und Anja Schawohl (Ehlershausen) mit Jugendlichen ein einwöchiges Ferienprogramm für Kinder. Unter dem Motto „Auf der Arche ist noch Platz“ dreht sich drei Tage lang alles um die biblische Geschichte - inklusive einer Arche, die in der St.-Pankratius-Kirche als kleine Herberge für die Kinder und ihre Kuscheltiere aufgebaut ist. „Viele Kinder beschäftigen sich mit Naturgewalten, kennen Hochwasser zum Teil aus den eigenen Erfahrungen“, sagt Singer. Deshalb interessierten sich die Zweit- bis Fünftklässler durchaus schon für die Frage, wie die Natur bewahrt werden könne. In Burgdorf nutzen 33, in Ehlershausen 50 Ferienkinder das Angebot der Kirche.

Rund um das Thema haben die Teamer - Jugendliche aus den Gemeinden - mit den Erwachsenen ein komplettes Programm erstellt. Es reicht vom Bau kleiner Holzflöße über das Basteln von Hüten aus Zeitungspapier bis hin zum Gestalten von Tiermasken. Das Programm heißt für die jungen Betreuer aber auch, dass sie trotz der Ferien an einigen Tagen schon um 7.30 Uhr mit ihrem freiwilligen Dienst anfangen müssen. Zu ihnen gehören Christopher und Tim, die beim ersten Ferienprogramm als Fünftklässler betreut wurden und sich nun selbst um die Kinder kümmern. Das frühe Aufstehen stört die beiden Neuntklässler nicht: „Wir haben hier einfach ganz viel Spaß im Team, aber auch mit den Kindern“, sagt Christopher. Und Tim ergänzt, dass er dank etlicher jüngerer Cousins und Cousinen gut mit Kindern zurechtkomme. Ohnehin, sagt Christopher, kennen sich die meisten Jugendlichen und die Ferienkinder aus anderen Gruppen der Gemeinde oder der Betreuung aus dem vergangenen Jahr, sodass es überhaupt keine Probleme gebe.

Am meisten freuen sich die beiden auf die Ausflüge: Am Donnerstag geht es ins Wisentgehege, am Freitag traditionell ins Elfenland. „Dort werde ich mitklettern“, kündigt Tim an und fügt hinzu: „Die Kinder haben uns schon gefragt, ob wir mitmachen.“ Danach reist er nach England, Christopher an den Bodensee.

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