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Feuerwehr probt für Ernstfall

Burgdorf Feuerwehr probt für Ernstfall

Was ist zu tun bei Unwetter und anderen Großschadenslagen? Das haben die Burgdorfer Feuerwehren in einem Übungseinsatz trainiert. Alle Ortsfeuerwehren arbeiteten dabei zusammen.

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Die Feuerwehr macht in der Einsatzzentrale in Burgdorf eine Funkübung.

Quelle: Privat

Burgdorf. 150 fiktive Einsätze hatte Nils Schrader für eine Funkübung am Dienstagabend ausgearbeitet. Von 19.30 bis 22 Uhr sollte überprüft werden, ob die Einsatzleitung Ort (ELO) im Fall einer Großschadenslage, wie zum Beispiel einem Unwetter, reibungslos arbeiten kann.

Die ELO wurde 2003 gegründet. Das Unwetter „Kyrill“ hatte den Ortsfeuerwehren der Stadt damals insgesamt 110 Einsätze beschert. Damit es bei solchen Großeinsätzen nicht zum Chaos bei der Koordination der Einsätze kommt, übernimmt die ELO seitdem die Organisation. „Weil nicht allen Ortsfeuerwehren die gleiche Anzahl an Einsatzkräften und Fahrzeugen zur Verfügung steht, müssen wir bei solchen Lagen zusammenarbeiten“, sagt Marvin Arndt von der Burgdorfer Feuerwehr zur Idee der ELO. Diese besteht aus 25 Feuerwehrleuten aus allen Ortsfeuerwehren und der Feuerwehrtechnischen Zentrale und wird von Nils Schrader und Jens Taupadel geleitet.

Gibt es etwa ein Unwetter in der Region, werden die Einsätze von der ELO in Burgdorf aus über Funk koordiniert. Die Leitstelle der Region Hannover wird damit entlastet. Sie gibt die Einsätze per Fax an die Zentrale in Burgdorf weiter, anstatt die einzelnen Ortsfeuerwehren selbst zu alarmieren. In Burgdorf gibt es ein Computerprogramm, das Stefan Heinze von der Feuerwehr Burgdorf eigens für die ELO entwickelt hat. Darin werden die Einsätze nach Priorität sortiert. Sie werden dann auf die verfügbaren Fahrzeuge verteilt, die sich auf dem Hof der Burgdorfer Feuerwehr vor dem Celler Tor versammeln. Auch den Funkkontakt mit den ausgerückten Feuerwehrleuten übernimmt die ELO. „Es müssen sechs bis acht Leute in der Zentrale anwesend sein, um das Pensum an Informationen und Einsätzen verarbeiten zu können“, sagt Arndt.

Am Dienstagabend gab es in Burgdorf und der Umgebung ein fiktives Unwetter. Die ELO musste alle 150 Einsätze bearbeiten. Dafür waren insgesamt 21 Fahrzeuge im Einsatz, die trotz der Übungssituation in die verschiedenen Ortsteile fuhren.

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