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Kieswerk soll alle Kosten tragen

Burgdorf Kieswerk soll alle Kosten tragen

Die Stadt stellt die Weichen, um das Kiesabbaugebiet Cewe-Teich ab 2023 zu einem Erholungsgebiet mit Freizeitangeboten entwickeln zu können.

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Spielplatz für Groß und Klein: der Cewe-Teich an der Immenser Landstraße.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Burgdorf. Um die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, soll mit der Gustav Lehmann Mörtel-, Sand- und Kieswerke GmbH ein städtebaulicher Vertrag geschlossen werden. Über diesen berät morgen der Bauausschuss des Rats, und am 26. Januar entscheidet dann der Verwaltungsausschuss der Stadt. Geschäftsführer Burghart Lehmann-Rentsch hat vor acht Wochen bei der Region die Verlängerung der Abbaugenehmigung bis zum 31. Dezember 2022 beantragt. Darüber hinaus will er in diesen restlichen sieben Jahren auf seinem Betriebsgelände an der Immenser Landstraße eine neue Mischanlage betreiben, um im Baustoffgeschäft bestehen zu können. Weil eine Mischanlage aber nur in einem Gewerbegebiet stehen darf, muss das Gelände zu einem solchen umgewidmet werden. Dafür ist die Bauleitplanung - Flächennutzungsplan samt Bebauungsplan - zu ändern.

Wird der Kiesteich an der Immenser Landstraße ein Gewerbegebiet, hat das für die Stadt den Vorteil, dass sie die Nachnutzung des Abbaugebiets mitgestalten kann. Bleibt es allein beim Rohstoffabbau, muss der Cewe-Teich komplett renaturiert werden.

Der städtebauliche Vertrag mit der Gustav Lehmann GmbH soll die Voraussetzungen für die gewerbliche Nutzung des Areals schaffen, ohne dass die Stadt dafür Geld ausgeben muss. Denn mit dem Vertrag verpflichtet sich die Firma, alle Kosten für die Ausweisung des neuen, auf sieben Jahre befristeten Gewerbegebiets zu tragen. Es geht um das Ausarbeiten der Bauleitpläne, das Umsetzen aller Verfahrensschritte und die Öffentlichkeitsbeteiligung. Stimmt der Verwaltungsausschuss dem Vertrag Ende Januar zu, soll laut Stadtsprecher Jens Böhm der Vertrag kurz darauf unterschrieben werden.

Öffentliche Sitzung am Montag in der Landratsvilla

Die öffentliche Sitzung des Bauausschusses beginnt am Montag, 18. Januar, um 17 Uhr im Rathaus II, Vor dem Hannoverschen Tor. Außer der Beratung über den städtebaulichen Vertrag zur Entwicklung eines Gewerbegebiets am Cewe-Teich werden die Ratsmitglieder über die Möglichkeit beraten, im Süden der Stadt Bauland für Sozialwohnungen bereitzustellen. Konkret geht es um den Bebauungsplan Heidenelke. Außerdem geht es um das Krummacher Feld in Heeßel: Die angedachte Änderung des Bebauungsplans, damit auf den dortigen, weitläufigen Grundstücken weitere Häuser errichtet werden dürfen, würde die Verwaltung wegen Arbeitsüberlastung gern bis auf Weiteres verschieben. Zudem stellt Ausschussvorsitzender Carl Hunze seinen Antrag, nördlich des Otzer Friedhofs ein Neubaugebiet auszuweisen, zur Diskussion.

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