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Ortsdurchfahrt wird 2017 endlich saniert

Sorgensen Ortsdurchfahrt wird 2017 endlich saniert

Die Sorgenser bekommen endlich eine neue Ortsdurchfahrt: Sowohl die Bürgersteige als auch die Fahrbahn, die in einigen Bereichen einem Flickenteppich gleicht, werden 2017 saniert. Derzeit ist geplant, den Abschnitt im Zuge der L 311 während der mehrmonatigen Bauarbeiten komplett zu sperren.

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Die Fahrbahn und die Gehwege der Sorgenser Ortsdurchfahrt sollen im nächsten Jahr erneuert werden.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Sorgensen. Bauherr der Sanierung wird die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sein. Die Stadt Burgdorf plant allerdings alle Bauarbeiten rechts und links der Fahrbahn.

Der Ratsausschuss für Umwelt und Verkehr hat am Donnerstagabend dem Ausbauprogramm zugestimmt. Es sieht vor, dass auch die Gehwege entlang der Ortsdurchfahrt neu gestaltet werden, obwohl sie noch intakt sind. Den Grund nennt Tiefbauamtsleiter Rainer Herbst: Der Abwasserkanal muss erneuert werden – und der liegt nun mal unter dem Gehweg.

Die Anlieger auf beiden Seiten der Hauptstraße werden an den Kosten für die Bürgersteige und Kanalsanierung in Höhe von 573 000 Euro beteiligt. Ihr Anteil beträgt bei den Gehwegen 50 und beim Kanal 40 Prozent.

Geplant ist, den Gehweg auf der Südseite direkt an die Fahrbahn zu verlegen und ihn auf 2,50 Meter zu verbreitern. „Damit Platz für Fußgänger und Radfahrer ist“, sagt Herbst. Denn die Radfahrer in Richtung Dachtmissen dürfen weiterhin auf dem Gehweg fahren. Eine Benutzungspflicht soll es aber nicht geben. Für Radler in Richtung Westen wird an der Nordseite ein 1,50 Meter breiter Schutzstreifen auf der Fahrbahn markiert. Für die Fahrzeuge bleibt dann eine Breite von 4,50 Meter.

Die Sorgenser forderten in der Bürgerversammlung am Montag erneut eine Bedarfsampel in Höhe der Kita sowie eine Verkehrsinsel in Höhe der Einmündung des Riethornwegs. Doch daraus wird nichts. Denn laut Herbst überqueren nach wie vor zu wenig Menschen die Hauptstraße, um solch eine Investition zu rechtfertigen.

Die Stadt will allerdings den Wunsch nach einer besseren Ausleuchtung an der Einmündung der K 124 erfüllen. Geprüft wird laut Herbst auch, welche verkehrsdämpfenden Maßnahmen östlich der Straße Stegefeldbusch möglich sind. Denn der Wunsch des Ausschusses, die Querungshilfe am östlichen Ortsausgang so zu gestalten, dass Fahrzeuge aus Richtung Dachtmissen ihr Tempo frühzeitig reduzieren müssen, wird nicht erfüllt. „Laut Landesbehörde ist das nicht praktikabel“, sagt Herbst.

Mehr Sicherheit soll auch die Verlegung der Bushaltestelle Plantagenweg bringen. Der Haltepunkt, der jetzt im Kurvenbereich liegt, soll 200 Meter in Richtung Burgdorf verlegt werden und – wie alle vier Haltestellen im Ort – barrierefrei gestaltet werden.

Voraussichtlich im Sommer/Herbst 2017 wird gebaut. Während der Bauzeit von drei bis fünf Monaten wird die Straße gesperrt. Dann wird auch der Busverkehr umgeleitet.

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