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Stadt forciert Digitalisierung in Schulen

Burgdorf Stadt forciert Digitalisierung in Schulen

Die Stadt Burgdorf wird nächstes Jahr ordentlich in die Digitalisierung der Schulen investieren. Für neue elektronische Unterrichtstafeln stehen im Haushaltsplanentwurf 216.000 Euro bereit. Das reicht für 21 sogenannte Touch-Displays, der technischen Weiterentwicklung der Whiteboards.

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Sebastian Ginser hält seinen Unterricht mithilfe des neuen Displays ab, das eine Weiterentwicklung der bisher eingesetzten digitalen weißen Wandtafeln darstellt.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. Nach dem Willen des Rates sollen alle Schulen, sofern deren Medienkonzepte dies vorsehen, bis in spätestens fünf Jahren mit elektronischen Wandtafeln ausgerüstet sein. Gegenwärtig stattet die Stadt als Schulträger jedes Jahr einen Jahrgang jeder Schule mit den Geräten aus, die Zug und Zug die alten analogen Tafeln ersetzen. „Zurzeit wird geklotzt“, sagt Henry Barm, Schul­abteilungsleiter im Rathaus.

Am weitesten fortgeschritten auf dem Weg der Digitalisierung ist nach Darstellung der Schulverwaltung die Astrid-Lindgren-Grundschule in der Weststadt. Die Schule werde das Ziel der Vollausstattung voraussichtlich als erste erreichen.

Auch das Gymnasium setzt verstärkt auf die elektronischen Projektionstafeln, die in Verbindung mit einem Computer und einem Beamer funktionieren. Die weiterführende Schule am Berliner Ring testet gegenwärtig die neueste Generation der interaktiven Wandtafeln. Dabei handelt es sich um einen riesigen, flachen Wandcomputer, bei dem Hauptplatine und berührungsempfindlicher Monitor in einem Gehäuse untergebracht sind. Er macht die anfälligen Beamer und das Notebook zur Steuerung überflüssig, kann im Bedarfsfalls per Knopfdruck auch auf Analogbetrieb umgeschaltet werden.

Nach Darstellung von Oberstufenkoordinatorin Julia Schneider ist das Gerät, das inzwischen auch schon Lehrer aller anderen Burgdorfer Schulen beäugt haben, „ein echter Fortschritt“, zumal wesentlich einfacher in der Handhabung. Schulbuchinhalte könnten leicht auf die Tafel projiziert werden, Hausaufgaben von dort per E-Mail an die Schüler verschickt werden. Schüler könnten sogar ihre Tablets mit dem Wanddisplay verbinden und so ihre Referate vor der ganzen Klasse präsentieren, berichtet Erdkundelehrer Sebastian Ginser.

Zwei Schulen hätten schon bekannt, dass sie die neuen Geräte anschaffen wollten, so Barm. Das Gymnasium hofft laut Schneider auf mindestens sechs Displays.

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