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Die Aue ist ein gutes Jagdrevier

Burgdorf Die Aue ist ein gutes Jagdrevier

Die Burgdorfer Aue ist für Libellen ein guter Lebensraum. Auch Libellenarten, die vom Aussterben bedroht sind fühlen sich hier wohl.

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Das kleine Dorf Katensen ist vor 750 Jahren erstmals urkundlich erwähnt worden. Das wird am zweiten Septemberwochenende mit Ausstellungen, einer Modenschau und viel Musik gefeiert.

Quelle: Bernd Moßmann

Burgdorf. Schnell, filigran und farbenprächtig: Diese Attribute tragen Libellen zu Recht. Ein besonders schönes Exemplar einer Gebänderten Prachtlibelle hat Hobbyfotograf Bernd Moßmann an der Aue mit seiner Kamera eingefangen. Ein Libellen-Kenner ist Paul Gerd Jürging aus Dachtmissen: „Ich stehe oft am Ufer der Aue und beobachte die Libellen.“ Jürging fasziniert vor allem deren Entwicklung vom Ei bis zum farbenfrohen Flieger.

„Diese Metamorphose ist sehr eindrucksvoll“, sagt das Nabu-Mitglied. Aus dem Ei schlüpft die räuberische Larve. Sie hat Kiemen, lebt im Wasser und jagt auf dem Grund von Flüssen ihre Beute - kleinere Larven und Kaulquappen. „Eines Tages steigt die Larve an die Wasseroberfläche. Ihre Hülle bricht am Rücken auf, und die herrliche Libelle schlüpft heraus“, beschreibt Jürging die Verwandlung.

Die Burgdorfer Aue ist für Libellen ein guter Lebensraum. Denn auch über der Wasseroberfläche finden sie Nahrung: Mücken und Fliegen. Er beobachte am Fluss auch Libellenarten, die vom Aussterben bedroht sind, sagt Jürging. „Sie tauchen bei uns auf, weil sich die Wasserqualität der Aue seit der Flurbereinigung enorm verbessert hat.“

Von Anette Wulf-Dettmer

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