Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Bad öffnet am Wochenende später

Burgdorf Bad öffnet am Wochenende später

Mit den neuen Öffnungszeiten im Hallenfreibad, die ab 1. Oktober gelten, sind vor allem die Dauernutzer nicht einverstanden. So missfällt ihnen der um eine Stunde verschobene, spätere Beginn am Wochenende.

Voriger Artikel
Aufklären und Ängste mildern bei Prostatakrebs
Nächster Artikel
137 Dachtmisser lehnen Windräder ab

Mitglieder des Ratsausschusses für Schul- und Sportangelegenheiten lassen sich von Betriebsleiter Klaus Kietzmann informieren.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. Im Sommer haderten zunächst die Schulen mit den neuen Nutzungszeiten im Hallenfreibad. Jetzt mokieren sich auch andere Schwimmer, allen voran die Dauernutzer der städtischen Einrichtung. Stein des Anstoßes sind die neuen eingeschränkten Öffnungszeiten, die ab dem 1. Oktober gelten.

Von Donnerstag an ist immer montags für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen. An dem Tag dürfen nur Schulen und Vereine rein. Sonnabends und sonntags wird statt wie bisher ab 8 Uhr fortan erst ab 9 Uhr geöffnet sein. In der Woche ist von Dienstag bis Donnerstag einheitlich von 11 bis 20 Uhr offen. Die Frühschwimmer haben von 6 bis 8.30 Uhr freie Bahnen. Am Freitag ist das Bad von 6 bis 20 Uhr durchgehend auf.

Die Neuerung begründete Henry Barm, Leiter der Abteilung für Schule, Kultur und Sport, im zuständigen Ratsausschuss diese Woche damit, dass die alten Öffnungszeiten mit dem zur Verfügung stehenden Personal nicht zu bewältigen seien. Zudem habe man die Öffnungszeiten in der Woche und am Wochenende vereinheitlichen wollen. „Wir gucken jetzt mal, wie es angenommen wird. Im Bedarfsfall sind wir offen für Veränderungen“, sagte Barm.

Darauf wollen die Dauernutzer nicht warten. Sie wollen insbesondere auf die eine Stunde frühmorgens an den beiden Wochenendtagen nicht verzichten. „Das ist nicht bürgerfreundlich und wird den Bedürfnissen der zahlenden Kunden nicht gerecht“, sagt Dieter Rohles. Der Stammkunde im Hallenfreibad - er schwimmt nach eigenen Angaben jeden Morgen - spricht von einem „Schildbürgerstreich“, den sich Wirtschaftsbetriebe und Stadtverwaltung da leisteten. Erst werde das Bad aufwendig saniert, um anschließend die Nutzungszeiten zu kappen, beklagt der im Ruhestand befindliche frühere Versicherungsmanager. Im Bad, auf dem Wochenmarkt, an der Marktstraße und bei einem Handballspiel der Recken sammelte Rohles 250 Protestunterschriften. Am Freitag um 12.30 Uhr trifft er sich mit Rüdiger Funke, dem Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe, um die Unterschriften zu übergeben.

von Joachim Dege

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6slqweqsy891304aul5i
Unfallschwerpunkt Betonpoller

Fotostrecke Burgdorf: Unfallschwerpunkt Betonpoller