Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Energiesparen bringt Geld in die Schulkassen

Burgdorf Energiesparen bringt Geld in die Schulkassen

Sparsam mit Heizwärme und Strom umgehen und damit gleichzeitig den Schuletat aufbessern: Auf diesen Nenner lässt sich das Energiesparmodell bringen, das Burgdorfs Klimaschutzmanager David Rischbieter für die Schulen in städtischer Trägerschaft einführen will.

Voriger Artikel
Stadt hat Interesse am Siegerentwurf
Nächster Artikel
Wahlunterlagen nicht zugestellt

Großes Sparpotenzial: Burgdorfs Schulen verbrauchen ein Drittel des gesamten kommunalen Strombedarfs, bei der Heizwärme sind es fast 70 Prozent.

Quelle: Symbolbild

Burgdorf. Der Schulausschuss des Rates hat dem Projekt in seiner jüngsten Sitzung bereits wohlwollend zugestimmt. Denn Rischbieter rechnet mit einer Ersparnis von 25 .000 Euro im Jahr, wenn in den acht Schulen das Bewusstsein für einen sparsamen Umgang mit Energie gestärkt wird. Das Einsparpotenzial ist deshalb so hoch, weil die Schulen ein Drittel des gesamten kommunalen Strombedarfs verbrauchen. Bei der Heizwärme sind es sogar fast 70 Prozent.

Im Gegenzug sollen die Schulen finanziell partizipieren. Zum Beispiel, erläuterte Rischbieter im Ausschuss, könnte jede Schule, die mitmacht, eine Basisprämie von 1000 Euro bekommen sowie einen Bonus extra. Die Stadt darf maximal 50 Prozent der eingesparten Energiekosten an die Schulen weiterreichen. Das sind die Richtlinien des Projekts, das das Bundesumweltministerium initiiert hat und fördert.

Energiesparmodelle in Schulen, Kitas und Sportstätten werden über einen Zeitraum von vier Jahren gefördert. Burgdorf könnte als finanzschwache Kommune bis zu 90 Prozent der Kosten für die Begleitung des Projekts durch einen externen Dienstleister als Zuschuss erhalten. „Die Stadt müsste insgesamt nur 2500 Euro aufbringen“, erklärte der Klimaschutzmanager.

Gefördert werden auch Ausgaben für Sachleistungen – und zwar bis zu 62 Prozent, vorausgesetzt die Stadt investiert mindestens 5000 Euro. Zu diesem Starterpaket gehören sowohl Ausgaben für die pädagogische Arbeit und die Energieteams als auch die Kosten für voreinstellbare Thermostatventile sowie das Abdichten von Außentüren und Fensterrahmen.

Wie Rischbieter weiter ausführte, würden in den Schulen nicht nur die Schüler, sondern auch die Lehrer und Hausmeister für einen möglichst sparsamen und damit klimafreundlichen Umgang mit Energie geschult. „Ziel des Projekts ist die behutsame Integration von Klimaschuz in den Alltag“, betonte Rischbieter. Bei den Schulleitern sei das Modell mehrheitlich auf eine positive Resonanz gestoßen. Stimmt der Rat dem Projekt zu, soll die Feinabstimmung mit den Schulen beginnen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6slqweqsy891304aul5i
Unfallschwerpunkt Betonpoller

Fotostrecke Burgdorf: Unfallschwerpunkt Betonpoller