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Sorgenser Mühle dreht sich im Wind

Burgdorf Sorgenser Mühle dreht sich im Wind

Anlässlich des Deutschen Mühlentages hat der Helferkreis des Verkehrs- und Verschönerungs-Vereins am Pfingstmontag die Sorgenser Bockwindmühle an der Otzer Landstraße für Besucher geöffnet. Hunderte nutzten die Gelegenheit, in die Geschichte der Mühle einzutauchen.

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Aus Anlass des Deutschen Mühlentags hatten die Sorgenser Mühle für besucher geöffnet.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. Mit frischen zwölf Grad Celsius hatten sich die Eisheiligen eine Verlängerung herausgenommen an diesem Pfingstwochenende. Das focht viele Ausflügler nicht an. Sie statteten der letzten erhaltenen Bockwindmühle in der Stadt einen Montagsbesuch ab und trafen dabei auf die mühlenkundigen Jürgen Mollenhauer, Christoph Adolph, Peter Riebesell und Peter Pfeiffenbring.

Das Helferquartett hatte nicht nur den Elektromotor der Mühle angeworfen, sodass sich die vier Segel mit einer Spannweite von fast 20 Metern in der steifen Polarluft-Brise drehten. Sie beantworten auch Fragen, erläuterten die Geschichte des 1686 errichteten Holzbauwerks und erklärten Wissensdurstigen wie beispielsweise dem Ingenieur Jürgen Flütter die Mahltechnik. Und wer wollte, konnte erfahren, dass in Burgdorf ehedem zwölf Wind- und zwei Rossmühlen standen.

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