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IGS-Planung: CDU macht Kehrtwende

Burgdorf IGS-Planung: CDU macht Kehrtwende

Die CDU-Ratsfraktion hat es im Verwaltungsausschuss der Stadt strikt abgelehnt, Flächen für die IGS vorzuhalten, damit diese später eine Oberstufe gründen kann. Im Schul- und im Bauausschuss hatte die CDU der Flächenoption zugestimmt. Nun kam die Kehrtwende um 180 Grad.

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Dort wo heute noch die Gebäude der Prinzhornschule Am Langen Mühlenfeld stehen, will die Stadt neue Gebäude für die IGS errichten.

Quelle: Holger Schilke

Burgdorf. Nachdem sich vergangene Woche die Schul- und die Baupolitiker des Rates mit der Machbarkeitsstudie zum IGS-Neubau- und Realschul-Umbau befasst und der Verwaltung grünes Licht gegeben hatten, die Planungen weiter voranzutreiben, tat dies jetzt auch der Verwaltungsausschuss. Dort allerdings verweigerte die CDU ihre Zustimmung.

Fraktionschef Mirco Zschoch begründete dies damit, dass das Abstimmungsverhalten im Schul- wie im Bauausschuss zu „Missverständnissen geführt“ habe. Auch dort hatte sich die CDU gegen eine IGS-Oberstufe sowie für eine schlankere Planung auf der Basis einer unterstellten Vierzügigkeit der Gesamtschule positioniert, am Ende aber der Machbarkeitsstudie mitsamt Flächenoption für die Oberstufe überraschend zugestimmt.

Im Verwaltungsausschuss beantragte die CDU nun getrennte Abstimmungen, in denen sie sich nicht durchsetzen konnte. So lehnte allein die CDU die Flächenoption ab. Sie fand auch keine Mehrheit für den Vorschlag, die Machbarkeitsstudie auf das Gymnasium auszudehnen. Die CDU habe einen Gesamtüberblick über die Raumbedarfe beide Schulen gewinnen und eine faire Mittelverteilung sicherstellen wollen, begründete Zschoch diesen Vorschlag.

Die Stadtverwaltung arbeitet zurzeit den Auftrag des Rates ab abzuklären, wie der vom Gymnasium reklamierte Raumbedarf gedeckt werden kann. Der Rat hatte im Haushaltsplan 50 000 Euro für Planungskosten bereitgestellt. Nach Darstellung von Bürgermeister Alfred Baxmann und Bauamtsleiter Andreas Fischer habe die Verwaltung mit dem Gymnasium gesprochen. Verwaltungsintern gebe es Ideen, und zwar auf Basis einer Sechszügigkeit. Man sei aber noch in einem frühen Stadium.

Laut Zschoch, der sich auf die Schulleitung des Gymnasiums beruft, prüft die Stadt drei Varianten: Anbau Richtung Sportgelände, Nutzung des Pausewang-Schulneubaus durch das Gymnasium und weiterer Neubau für die Grundschule sowie neue Räume fürs Gymnasium auf dem Noch-Pausewang-Areal an der Grünewaldstraße.

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