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Choir under Fire überzeugt - und hilft

Burgdorf Choir under Fire überzeugt - und hilft

Musik genießen und anderen Menschen helfen: Das haben der Choir under Fire und der ambulante Hospizdienst am Sonntag den Burgdorfern ermöglicht. Zum ersten Mal organisierten Ehrenamtliche der Gruppen ein Konzert in der St.-Pankratius-Kirche, und knapp 300 Besucher nahmen die Einladung gern an.

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Mit ganz unterschiedlichen Liedern gestaltet der Choir under Fire unter der Leitung von Martin Schulte das Benefizkonzert für den Hospizdienst.

Quelle: Bismark

Burgdorf. „Es ist einfach wunderbar, wie gut wir zusammengearbeitet haben“, sagte Ruth Rehrmann vom Hospizdienst zur Begrüßung und dankte dem Chor unter der Leitung von Martin Schulte für die Bereitschaft, den Ehrenamtlichen in Burgdorf ehrenamtlich mit dem Auftritt zu helfen. „Benefiz heißt Wohltätigkeit, die leisten wir, indem wir schwerstkranke Menschen bis zum Ableben begleiten“, sagte Rehrmann. Zudem böten die Ehren- und Hauptamtlichen den Hinterbliebenen auch Hilfe bei der Trauerarbeit an. Nun erfahre der Hospizdienst selbst Wohltätigkeit, und das sei ein sehr schönes Gefühl.

Das wiederum schlägt sich nach Aussage von Manuela Fenske-Mouanga, Koordinatorin des Hospizdienstes, auch monetär nieder: Knapp 2000 Euro an Spenden kamen an dem Abend zusammen. Das Geld nutzen die Verantwortlichen, um ehrenamtliche Begleiter zu schulen. „Pro Jahr gibt es für jeden nur 100 Euro für die Ausbildung, wir benötigen aber 500 Euro“, sagte sie.

Angesichts der hohen Spendensumme, vor allem aber auch wegen des bezaubernden Konzerts kann sich Fenske-Mouanga eine Fortsetzung im nächsten Jahr vorstellen. Die Besucher würden diesen Wunsch sicherlich bestätigen. Denn sie erlebten Gänsehautmomente mit A-cappella-Stücken wie „So soll es bleiben“ oder „Over The Rainbow“. Für eine Überraschung sorgte das Ensemble nach der Pause, als es mit einem „Halleluja“ durch die Reihen in der Kirche ging. Am Piano begleitete Markus Horn die 40 Sänger, deren Repertoire sich an englischen und amerikanischen Stücken orientiert. Das zeigte sich bei Cyndi Laupers „Time After Time“ ebenso wie bei „When You Believe“ von Whitney Houston. Dabei bildeten die Sänger immer andere Konstellationen, stellten sich neu auf oder überraschten dank der beiden Moderatoren Jörg Schmatolla und Bettina Kader mit neuen Informationen zu den Stücken.

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