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1500 Kuscheltiere für Flüchtlingskinder

Burgdorf 1500 Kuscheltiere für Flüchtlingskinder

Allein die Ankündigung hatte ausgereicht, um in den sozialen Netzwerken und auch im richtigen Leben für Furore zu sorgen. Die Kuscheltier-Sammlung des Jugendrotkreuzes am Wochenende ist ein überwältigender Erfolg geworden. Flüchtlingskinder und andere Bedürftige sollen die Stofftiere erhalten.

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Ein Sanitäter im Clowns-kostüm empfängt die edlen Spender von Teddys und anderen Kuscheltieren am Jugend-rotkreuz-Zelt gegenüber der Bäuerinnenbackstube an der Schlossstraße.

Quelle: privat

Burgdorf. Das ehrenamtlich tätige Sanitäter-Team und die freiwilligen Helfer des Jugendrotkreuzes im Ortsverein trauten ihren Augen kaum. So viele Spender strömten am Sonnabend zum DRK-Zelt auf der Grünfläche gegenüber der Bäuerinnenbackstube an der Schlossstraße und brachten gut erhaltene flauschige Stofftiere vorbei. Säckeweise gaben Burgdorfer ausrangierte Teddys, Katzen und anderes flauschiges Getier ab.

Den ganzen Vormittag ging das so, berichtet Maren Schmudlach. Das Vorstandsmitglied des DRK-Ortsverbands nahm selbst einige Stunden lang Kuscheltiere entgegen. „Ich war überrascht“, sagt Schmudlach. Mehr als 1500 Kuscheltiere seien zusammengekommen. „Es ist Wahnsinn gewesen.“

Zu ergreifenden Szenen sei es gekommen, berichtet Schmudlach. Ein gerade einmal neun Jahre alter Bub sei ins DRK-Zelt gekommen und habe von den Helfern wissen wollen, ob diese auch Matchboxautos annähmen. 50 bis 60 hätte er entbehren können und im Bedarfsfall gerne bedürftigen seinen Altersgenossen gespendet.

„Unsere Leute haben die Spenden kartonweise abgefahren“, so Schmudlach, die sich gestern im Namen des Ortsvereinsvorstands und des Jugendrotkreuzes herzlich bedankte bei den freigiebigen Burgdorfern. Die Kartons für den Abtransport „an einen trockenen Ort“ habe ein Sponsor zur Verfügung gestellt. Jetzt würden die Kuscheltiere zunächst gründlich gereinigt und desinfiziert.

Anschließend will das Jugendrotkreuz um seinen Leiter Christian Quade sämtliche Stofftiere nicht nur an Flüchtlingskinder abgeben. Auch deutsche Kinder in einer familiären oder gesundheitlichen Krisensituation wollen die Rettungssanitäter beglücken.

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Von Redakteur Joachim Dege

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