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DRK-Ortsverein bildet neuen Bereitschaftszug

Burgdorf DRK-Ortsverein bildet neuen Bereitschaftszug

Der Ortsverein des Deutschen Rotes Kreuzes (DRK) hat einen Bereitschaftszug für den Katastrophenschutz gegründet. Eine entsprechende Vereinbarung mit dem DRK-Regionsverband haben Ortsvereinschef Gero von Oettingen und der Regionsbereitschaftsleiter Michael Meyen am Sonnabend im JohnnyB. unterzeichnet.

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Bereit für den Einsatz (von links): Burgdorfs neuer Bereitschaftsleiter Jens Berling, Regionsbereitschaftsleiter Michael Meyen und der DRK-Ortsvereinsvorsitzende Gero von Oettingen.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. Zum Bereitschaftsleiter für Burgdorf ist Jens Berking ernannt worden. Er leitete bisher das sogenannte San-Team. Das Sanitätsteam kam jeweils bei örtlichen Ereignissen im Einsatz. Es betreute aber auch Heimspiele des in Burgdorf verwurzelten Handballbundesligisten Die Recken. Die nunmehr 30-köpfige Bereitschaft hingegen übernimmt neue Aufgaben. Sie soll zur Unterstützung der professionellen DRK-Rettungsstrukturen herangezogen werden, etwa bei Fußballspielen von Hannover 96 oder bei sogenannten Großschadenslagen.

Der DRK-Regionsverband finanziert Material, Bekleidung und Ausbildung der neuen Truppe. Laut Meyen ist auf Sicht die Anschaffung eines Mannschaftstransportwagens geplant. Zwei Krankentransportfahrzeuge gebe es schon. Der Ortsverband habe sich verpflichtet, einen finanziellen Beitrag zu leisten zur Gründung des Bereitschaftsdienstes.

Das Domizil der Bereitschaft soll einstweilen in den Kellerräume des DRK-Ortsverbands an der Wilhelmstraße bleiben. Einen Umzug etwa in die alte Feuerwehrtechnische Zentrale am Marris-Mühlen-Weg, die direkt neben der DRK-Rettungswache situiert ist, könne sich das DRK nicht leisten, sagte Meyen. Der DRK-Ortsverband hatte ursprünglich mit dieser Option geliebäugelt.

Die ersten sieben Mitglieder des neuen Bereitschaftszuges nahmen am zurückliegenden Wochenende ihre Sanitätsausbildung auf. Allein die Absichtserklärung des Ortsvereinsvorstands, eine Bereitschaft gründen zu wollen, hatte Anfang des Jahres für einen regelrechten Mitgliederboom gesorgt. Hatte das San-Team ehedem zehn Helfer gehabt, so sind es inzwischen 30. Vor allem junge Menschen hatten sich gemeldet, um ehrenamtlich mitzuarbeiten. Auch Flüchtlinge sind unter diesen Freiwilligen.

In der Region Hannover engagieren sich nach Darstellung des DRK-Regionsbereitschaftsleiters Michael Meyen annähernd 500 Freiwillige ehrenamtlich in Sanitätsdiensten. Das Budget der Regionsbereitschaft betrage rund eine Million Euro.

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