Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
DRK erlebt einen Sanitäter-Boom

Burgdorf DRK erlebt einen Sanitäter-Boom

Der Ortsverband Burgdorf im Deutschen Roten Kreuz (DRK) will seinen Sanitätsdienst zu einem Bereitschaftsdienst im regionsweit organisierten DRK-Katastrophenschutz ausbauen. Seitdem der neue Vorstand dieses Ziel unterstützt, erlebt der Sanitätsdienst einen Mitgliederboom.

Voriger Artikel
Zum Stadtradeln will der ADFC topfit sein
Nächster Artikel
Flüchtlinge greifen dem DRK unter die Arme

Der DRK-Ortsverein Burgdorf hofft, mit seinem künftigen Bereitsschaftsdienst in die leer stehende Feuerwehrtechnische Zentrale neben dem Rettungsdienst am Marris-Mühlen-Weg einziehen zu können.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. In kürzester Zeit wuchs die Zahl der Freiwilligen im Santeam von einst zehn auf mittlerweile 27 an, berichtet dessen Leiter Jens Berking. DRK-Vorsitzender Gero von Oettingen, seit September vergangenen Jahres im Amt, spricht von einem Phänomen: „Unter den jungen Leuten gibt es die Haltung: Wir wollen uns engagieren und helfen.“

Berking kann gut verstehen, was den Nachwuchs motiviert. Bisher komme der Sanitätsdienst bei Veranstaltungen wie dem Schützenfest und dem Oktobermarkt zum Einsatz. Das höchste der Gefühle seien die Heimspiele der Recken in der Swiss Life Hall in Hannover. Als Bereitschaft im Katastrophenschutz dagegen könne es auch zu Einsätzen bei Großschadenslagen kommen: Großfeuer, Bombenevakuierung, Massenunfall auf der Autobahn, Flugzeugabsturz. Das sei viel spannender. Dann gehe es auch mal mit Blaulicht zum Ort des Geschehens.

Von Oettingens Stellvertreter, der Notfallmediziner Dariusz Nowak, nennt einen weiteren Grund für den Attraktivitätszugewinn des DRK-Ortsverbands für die ehrenamtlichen Helfer, falls es wie geplant im Sommer zur Gründung einer Bereitschaft kommt. „Dann ist eine bessere Ausbildung möglich.“ Vorsorglich hat sich Santeamleiter Berking schon jetzt die Dienste eines hauptberuflich als Feuerwehrmann bei der Stadt Hannover beschäftigten DRK-Rettungsassistenten gesichert. Dieser fungiert als Ausbildungsleiter.

Für eine Bereitschaft bräuchte das DRK aber auch mehr Platz, als es in den Räumen des Ortsvereins an der Wilhelmstraße zurzeit hat. Vonnöten sind Umkleiden, sanitäre Anlagen, Unterrichtsräume und mindestens zwei Unterstellplätze für Transportfahrzeuge.

Vorsitzender von Oettingen hat bereits seine Fühler ausgestreckt. Denn neben dem DRK-Regelrettungsdienst am Marris-Mühlen-Weg steht die ehemalige Feuerwehrtechnische Zentrale leer. Der DRK-Verband Region Hannover, Feuerwehr und von Oettingen wollen sich treffen und ausloten, ob die Räume dort genutzt werden können. Klärungsbedarf mit dem DRK-Regionsverband sieht von Oettingen auch noch mit Blick auf die Finanzierung der Bereitschaft.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6smnff6iji01cgvykerm
Kinder erwarten sehnsüchtig den Nikolaus

Fotostrecke Burgdorf: Kinder erwarten sehnsüchtig den Nikolaus