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Happy End für die tapfere Dackeldame Alina

Burgdorf Happy End für die tapfere Dackeldame Alina

Das Schicksal von Alina, der elfjährigen Rauhhaardackelhündin, die im Dezember mit Tumoren in den Gesäugen ins Burgdorfer Tierheim kam, hat viele Menschen bewegt. Nach einer dramatischen Episode genießt sie nun ihr Leben in einer Pflegestelle.

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Die elfjährige Dackelhündin Alina blüht in ihrer Pflegestelle wieder auf.

Quelle: privat

Burgdorf. "Wir wollen allen, die Anteil genommen und uns unterstützt haben, berichten wie es Alina ergangen ist", sagt Tierheimmitarbeiterin Susanne Menges. Die Mitarbeiter hatten um Spenden für eine eventuelle Operation der Hündin gebeten. Die bisherige Besitzerin, eine 90-jährige Dame, hatte die Tumore in den Gesäugeleisten der Hündin, die zudem wegen Schilddrüsenbeschwerden auf Dauermedikation angewiesen ist, wohl aus Angst nicht operieren lassen. Das sollte Menges zufolge eigentlich geschehen, sobald sich die Hündin erholt und ein wenig zugenommen hatte.

Es fand sich laut Menges glücklicherweise eine Pflegestelle mit erfahrenen Hundehaltern. "Alina blühte nach ein paar Tagen in ihrem neuen ruhigen Zuhause sichtlich auf", sagt Menges über die Dackeldame, der der Lärm im Tierheim heftig zugesetzt hatte. "Dort gibt es auch einen Artgenossen und das gibt Hunden schon eine Menge."

Die Hündin, die sich zunächst die eine Treppenstufe in ihr neues Zuhause hinauf getragen hatte, hüpfte sie nun fröhlich hoch. Alles schien gut. Doch plötzlich bekam Alina blutigen Durchfall, es ging ihr so schlecht, dass sie in die Notfallsprechstunde gebracht werden musste. "Es stand auf der Kippe. Sie ist in die Klinik gebracht worden und hat drei Tage lang Infusionen bekommen", beschreibt Menges knapp die dramatischen Umstände. Doch Alina ist eine Kämpferin. Sie berappelte sich wieder. Aber alles, was sie vorher an Kraft und Gewicht aufgebaut hatte, war wieder dahin.

"Wir werden wohl auf die Operation verzichten, damit sie ihr Leben in Ruhe genießen kann", sagt Menges. Noch hätten die Tumore nicht gestreut, aber dessen sei man nie sicher. "Wir hoffen, sie hat noch so lange wie möglich." Für den doch recht kostspieligen Klinikaufenthalt sei ein Teil der Spenden bereits verwandt worden. Auch der Rest komme Alina  auf jeden Fall zugute, kündigt Menges an. Etwa in Form von Futter und Medikamenten. Denn auch in der Pflegestelle bleibt Alina offiziell ein Tierheimhund. Der von der Einrichtung entsprechend unterstützt wird.

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Die Dackelhündin Alina hat in ihrer Pflegestelle auch einen tierischen Freund.

Quelle: privat

Von Sandra Köhler

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