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BMGH bekommt weiter Fördergeld vom Bund

Burgdorf BMGH bekommt weiter Fördergeld vom Bund

Gute Nachricht für das Burgdorfer Mehrgenerationenhaus (BMGH): Die Einrichtung kann bis 2020 auf Geld vom Bundesfamilienministerium hoffen. Das teilte die Bundestagsabgeordnete Caren Marks am Donnerstag mit.

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Dagobert Strecker und Ursula Wieker  freuen sich, dass das BMGH auch weiterhin auf Fördermittel vom Bund hoffen kann.

Quelle: Isabell Rollenhagen

Burgdorf. Demnach hat das BMGH das Interessenbekundungsverfahren für die weiteren Fördermittel bestanden. "Ich freue mich sehr, dass die gute Arbeit, die das Mehrgenerationenhaus leistet, anerkannt worden ist", sagt Marks. Auch Dagobert Strecker, Vorstandsmitglied des BMGH, freut sich über die Nachricht. "Ich bin sehr glücklich darüber, dass der Bund unsere Arbeit schätzt und uns weiterhin unterstützt."

Im nächsten Schritt muss der Vorstand des BMGH nun den Förderantrag stellen. Sollte auch dieser bewilligt werden, erhält die Einrichtung bis Ende 2020 40.000 Euro jährlich, von denen 30000 vom Bund finanziert werden. "Ich rechne aber fest damit, dass wir weiterhin gefördert werden", sagt Strecker. Andernfalls wäre es das Ende der Einrichtung.

Unterdessen sorgt der Umzug des BMGH in die Marktstraße weiterhin für Ärger hinter den Kulissen: Der Seniorenrat wirft den Verantwortlichen vor, immobile Menschen und Mütter mit Kinderwagen von den Angeboten auszuschließen, weil die steile Treppe zu den Räumlichkeiten für sie nicht zu bezwingen sei. Strecker hingegen ist erstaunt über die Kritik: Weil der Seniorenrat im Vorstand des Hauses sitzt, hätte er die Entscheidung über den Umzug beeinflussen oder zumindest seine Bedenken äußern können. "Das ist aber nicht passiert."

Hans Bauer, stellvertretende Vorsitzender des Seniorenrats, hingegen merkt an, dass ihm die Umzugspläne in die Marktstraße nicht bekannt waren. Zumal das BMGH wisse, dass ihr Sitz im Vorstand derzeit ruht. "Man hätte ja bereits in der Phase der Suche nach neuen Räumlichkeiten mit den Betroffenen sprechen und sie einbeziehen können", sagt Bauer. Stattdessen sei man vor vollendete Tatsachen gestellt worden.

Von Isabell Rollenhagen

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