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Ramlingen will 2017 aufblühen

Burgdorf Ramlingen will 2017 aufblühen

Ramlingen feiert nächstes Jahr sein 50. Erntefest. Die Dorfgemeinschaft will das Dorf anlässlich des Jubiläums herausputzen und 5000 Blumenzwiebeln pflanzen. Auf den vier als Pflanzflächen vorgesehenen Verkehrsinseln wird das allerdings vorerst nichts, weil die Region Hannover nicht mitspielt.

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Die vier Verkehrsinseln an den Ortseingängen von Ramlingen geben kein Bild von Heiterkeit ab. Die Dorfgemeinschaft möchte dort gern 2000 Krokusse einpflanzen, die dann im Frühjahr blühen sollen. Ob sie das auch darf, ist noch nicht entschieden.

Quelle: Joachim Dege

Ramlingen. Am Mittwoch trafen die 5000 Blumenzwiebeln, die Jürgen Wöhler in Holland bestellt hatte, in Ramlingen ein. Die Dorfgemeinschaft, ein loser Zusammenschluss von sieben Männern, die sich ihrem Heimatort verbunden fühlen und jedes Jahr die Organisation des von Tausenden besuchten Erntefestes in die Hand nehmen, hatte zusammengelegt.

Mit Helfern und der Zustimmung der Stadt sollen 3000 Blumenzwiebeln am Sonnabendvormittag in 20 bereits angelegte kreisrunde Beete entlang der Grünen Allee eingesetzt werden. Die Narzissen und Tulpen sollen um das Osterfest herum das Dorf in ein Blütenmeer verwandeln und den Auftakt des Jubiläumjahres markieren.

Wenn es nach der Dorfgemeinschaft geht, sollen auch die vier verkrauteten Verkehrsinseln auf den Kreisstraßen an den Ortseingängen aufblühen. 2000 Krokuszwiebeln und die Bereitschaft, die Ärmel hochzukrempeln, stehen dafür zur Verfügung. Ob der Wunsch in Erfüllung geht, ist noch längst nicht ausgemacht.

Ortsbürgermeisterin Birgit Meinig berichtete in der jüngsten Ortsratssitzung von bürokratischen Hemmnissen. Die Verkehrsinseln fielen in die Zuständigkeit der Region Hannover. Dieser habe die Stadt Burgdorf das großzügige Pflanzangebot der Ramlinger auch schon vorgetragen, bestätigte Tiefbauamtsleiter Rainer Herbst. „Aber die Region schließt mit Privaten keine Pflegeverträge ab, nur mit uns als Stadt“, sagte Herbst. Und die Stadt habe am Beispiel von Spielplatzpatenschaften schon vor Jahren die unbefriedigende Erfahrung machen müssen, dass das bürgerschaftliche Engagement noch stets an den von Versicherungen gestellten hohen Anforderungen an den Arbeitsschutz gescheitert sei, sagte Bürgermeister Alfred Baxmann in der Ortsratssitzung.

Bei der Region Hannover fand sich gestern niemand, der sich zu der verhinderten Verkehrsinsel-Pflanzaktion äußern konnte. Die Stadt will laut Herbst nun noch einmal mit der Region darüber sprechen und ausloten, ob es nicht doch eine Lösung geben kann. Die Dorfgemeinschaft schlägt vor, dass die Straßenmeisterei der Regionsverwaltung die Zwiebeln einsetzen könnte.

Ortsbürgermeisterin Birgit Meinig bat darum: „Es darf nicht das Signal ausgehen, dass das Engagement der Bürger nicht erwünscht ist.“

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Die vier Verkehrsinseln an den Ortseingängen von Ramlingen geben kein Bild von Heiterkeit ab. Die Dorfgemeinschaft möchte dort gern 2000 Krokusse einpflanzen, die dann im Frühjahr blühen sollen. Ob sie das auch darf, ist noch nicht entschieden.

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