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Peiner Weg wird für Wohngebiet ausgebaut

Burgdorf Peiner Weg wird für Wohngebiet ausgebaut

Der zusätzliche Verkehr, den das Neubaugebiet An den Hecken im Südosten Burgdorfs verursachen wird, kann problemlos über den Schwüblingser und Peiner Weg zum Ostlandring geführt werden – vorausgesetzt, der Peiner Weg wird ausgebaut, der südlich des Ostlandrings bislang nur eine Baustraße ist.

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Der gelbe Rahmen kennzeichnet das neue Baugebiet An den Hecken für rund 75 Einfamilien- und einige Mehrfamilienhäuser. Auf der Fläche direkt an der Verlängerung des Peiner Wegs (links unten) soll die neue Kindertagesstätte entstehen.

Quelle: Ackers Partner Städtebau BS

Burgdorf. Zu diesem Ergebnis kommt der Gutachter Wolfgang Haller, der im Auftrag der Stadt das zu erwartende Verkehrsaufkommen im Umfeld des geplanten Neubaugebiets untersucht hat. Zudem empfiehlt er, den Verkehr vor den Kindertagesstätten in dem Bereich zu entzerren. Mit Minikreisel, Wendeplatz und großzügigen Bring- und Abholzonen soll die Sicherheit dort erhöht werden.

Das Gutachten geht von täglich rund 730 Kraftfahrzeugen aus, die in das Wohngebiet hinein- und hinausfahren sowie die neue Kindertagesstätte ansteuern – davon allein 115 Fahrten in der Zeit von 7.30 bis 8.30 Uhr. „Mit diesem Verkehrsaufkommen können wir das neue Baugebiet über die beiden Knotenpunkte erschließen, ohne dass eine Ampelanlage nötig sind“, erklärte Gutachter Wolfgang Haller dem Bauausschuss des Rats in der jüngsten Sitzung. Als Knotenpunkte bezeichnete er die Einmündungen des Schwüblingser und Peiner Wegs auf den Ostlandring.

Das Gutachten beleuchtet auch die Verkehrssituation vor der AWO-Kita am Schwüblingser Weg und vor dem geplanten Kita-Neubau nur 350 Meter Luftlinie entfernt. Haller plädierte dafür, die neue Kindertagesstätte auf dem Eckgrundstück direkt am Peiner Weg zu errichten. Mit dieser Randlage reduziere sich der Durchgangsverkehr im Wohngebiet.

Um die Verkehrssituation vor den Kitas zu entzerren, empfiehlt das Gutachten, einen Minikreisel am Ende des Schwüblingser Wegs und einen Wendeplatz am Peiner Weg anzulegen. Auf diese Weise erübrigten sich gefährliche Wendemanöver. Um die Sicherheit für die Kinder und Eltern vor den Kindertagesstätten zu erhöhen, sollten laut Gutachten Bring- und Abholzonen mit guten Haltemöglichkeiten geschaffen werden.

Vorschläge gibt es auch für die Straßen im Wohngebiet. Selbst wenn ein Linienbus durchs Gebiet fahren sollte, reicht dafür laut
Gutachter eine Fahrbahnbreite von 5,55 Meter aus, weil nicht davon auszugehen ist, dass sich zwei Busse begegnen. Allerdings sollten auf der Busstrecke Parkmöglichkeiten im Seitenraum geschaffen werden. Die Stichstraßen können schmal gehalten werden, wenn Autos, Fußgänger und Radfahrer die Verkehrsfläche gemeinsam nutzen.

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