Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Jede Woche geht's in das Schwimmbad

Burgdorf Jede Woche geht's in das Schwimmbad

Seit einem Vierteljahrhundert besteht die Kita am Freibad - und auch wenn sich in dieser Zeit viel geändert hat, eines hat bis heute Bestand: der wöchentliche Besuch der Jungen und Mädchen im benachbarten Schwimmbad.

Voriger Artikel
Pokéball besteht aus Feuerwehr-Schlauch
Nächster Artikel
DRK-Chef warnt vor falschen Werbeanrufen

Keine Scheu vorm Wasser: die Jungen und Mädchen der Freibad-Kita.

Quelle: Bismark

Burgdorf. Insgesamt 100 Drei- bis Sechsjährige finden einen Betreuungsplatz in der Einrichtung, die ihre Öffnungszeit nun einmal mehr an die Erfordernisse der Eltern anpasst: "Zum 1. August richten wir eine Gruppe ein, die bis 15 Uhr öffnet", sagt Sabine Jastremski, die die Einrichtung seit mehr als vier Jahren leitet. Damit gebe es 50 Ganztagsplätze, 35 Plätze bis 15 Uhr und 15 bis 12.30 Uhr. "Das wird heute immer weniger nachgefragt", sagt die Kita-Leiterin aus Erfahrung.

Sie und ihre zwölf Kollegen im Team legen einen besonderen Wert auf die Bewegung der Jungen und Mädchen - sei es im zweigeschossigen Raum mit zwei Piraten-Aussichten, Treppe und Hochebene, in den Gruppenräumen oder auch im Freibereich mit vielen Fahrzeugen, aber auch angeleiteten Spielen. "Alle Kinder bewegen sich gern", sagt Jastremski, "aber sie brauchen eben auch Anreize." Eine psychomotorische Hilfe bietet die Kita ebenso wie Yoga für Kinder. "Das lieben sie wirklich", sagt die Leiterin.

Sie lieben es aber auch, einmal wöchentlich ins benachbarte Schwimmbad - momentan in den Nichtschwimmerbereich des Freibads, im Herbst und Winter dann ins Hallenbad. "Für uns ist das ein Qualitätsmerkmal, weil wir das gut nutzen, was wir direkt vor der Tür haben", sagt Jastremski und fügt hinzu, die Kita habe feste Regeln aufgestellt, an die sich die Kinder auch sehr gut hielten. Anders wäre das Umziehen, Baden und wieder anziehen auch nicht zu leisten.

So aber geht jedes Kind einmal in der Woche ins Wasser - vorausgesetzt es ist trocken und gesund. "Allerdings starten wir damit erst nach den Herbstferien, vorher benötigen die Neulinge die Zeit zum Ankommen und Eingewöhnen", sagt Jastremski. Zwar kämen die Eltern nicht unbedingt wegen des besonderen Angebots in die Freibad-Kita, aber: "Bisher hat noch niemand gesagt, dass er es nicht gut findet." Wenn Mütter und Väter ängstlich oder skeptisch seien, könnten sie gern beim Baden zuschauen - oder auch mal beim Umziehen helfen. "Dann legt sich die Sorge sehr schnell."

Denn die Kinder nähmen im Wasser ihren Körper anders wahr, schulten ihr Gleichgewicht und ihre Sinne. "Es ist einfach gut für die Sensomotorik und eine perfekte Wassergewöhnung für das spätere Schwimmen", haben Jastremski und ihre Kollegen festgestellt. Dank der Pool-Nudeln oder Matten lernten sie zudem die Schwebepositionen kennen - damit steige die Sicherheit für das Schwimmenlernen. "In ihrem letzten Kita-Jahr wollen dann alle das Seepferdchen machen", sagt die Leiterin.

Das Geburtstagsfest

Mit einem Fest feiern die Kita-Mitarbeiter, jetzige und ehemalige Kinder und Eltern sowie Interessierte und Vertreter der Stadt am Freitag, 12. August, den 25. Geburtstag der Einrichtung. Das Fest beginnt um 14 Uhr. "Wer vorbeischauen möchte, ist herzlich eingeladen", sagt Kita-Leiterin Sabine Jastremski. Ihren Angaben zufolge proben die Kinder schon jetzt für ihren Auftritt. Die Helfer bereiten zudem Kaffee und Kuchen vor sowie eine Hüpfburg, Spiele und Kinderschminken.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6smnff6iji01cgvykerm
Kinder erwarten sehnsüchtig den Nikolaus

Fotostrecke Burgdorf: Kinder erwarten sehnsüchtig den Nikolaus