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Schwanenteich im Stadtpark ist in Bestform

Burgdorf Schwanenteich im Stadtpark ist in Bestform

Der Teich im Burgdorfer Stadtpark ist Idylle pur. Dazu ökologisch in eonem Topzustand, zumal er ein wichtiger Lebensraum für Fische,Vögel und Insekten ist.Damit das so bleibt, soll künftig die Wasserqualität regelmäßig überprüft und auch das Ufer im nächsten Jahr mit Stauden bepflanzt werden.

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Der Schwanenteich im Herzen des Stadtparks bietet nicht nur einen idyllischen Anblick. Er ist auch ökologisch in bester Verfassung.n

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. 1500 Euro jährlich zur Überprüfung der Wasserqualität und Beobachtung der Ablagerungen, dazu 4500 Euro einmalig für die Pflanzung und das Aufstellen von Schildern: Dieses Geld wollen der Ratsausschuss für Umwelt und der Verwaltungsausschuss der Stadt locker machen, damit der Parkteich in Form bleibt.

Mit Schildern will die Stadt Spaziergängern das Ökosystem im Teich nahebringen und gleichzeitig die Ergebnisse einer von ihr in Auftrag gegebenen biologischen Untersuchung kommunizieren. Nach der ist der 1930 angelegte und bis zu 1,30 Meter tiefe Schwanenteich nämlich so fit wie nur irgend möglich.

"Wir haben aber immer Beschwerden von Leuten, dass der Teich so trübe aussieht", sagt Rainer Herbst, Chef der Tiefbauabteilung im Rathaus. Doch weder die leichte Einfärbung des Wassers noch die Fadenalgen auf der Oberfläche schadeten dem Teich und seinen Bewohnern. Im Gegenteil: Diese Algenart zeigt sich laut Gutachten überhaupt nur bei guter Wasserqualität. Auch die Schlammschicht auf dem Grund wirke sich nicht negativ auf das 7000 Quadratmeter große Gewässer aus. Es drohten weder Verlanden noch ein Umkippen.

Wenn der neue Rat das Geld in den bevorstehenden Haushaltsberatungen tatsächlich freigibt, werden im nächstebn Jahr Pflanzen wie Wasserminze, Gewöhnliche Sumpfbinse und Zungen-Hahnenfuß an drei jeweils fünf bis sieben Meter langen und ein bis zwei Meter breiten Uferabschnitten gesetzt werden. Sie sollen gleichzeitig das Ufer stabilisieren und weitere Nährstoffe binden. 

Regelmäßige Untersuchungen der Wasserqualität und Beobachtung der Ablagerungen - möglichst zu verschiedenen Jahreszeiten - sind lediglich deshalb vorgesehen, rechtzeitig handeln zu können, falls das fragile ökölogische Gleichgewicht im Teich doch einmal in eine Schieflage geraten sollte.

Von Sandra Köhler

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