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Mietwohnungen mit Blick auf die Aue

Burgdorf Mietwohnungen mit Blick auf die Aue

Die Hannoversche Volksbank will auf ihrem Grundstück zwischen Schloßstraße und Aue drei Mehrfamilienhäuser und ein kombiniertes Geschäfts- und Wohngebäude errichten. Die Pläne hat das Architekturbüro Riesenberg & Tiarks am Dienstagabend im Bauausschuss des Rats vorgestellt.

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Diese Computeranimation zeigt, die Mehrfamilienhäuser aussehen sollen, die die Hannoversche Volksbank auf dem Gelände ihres derzeitigen Parkplatzes bauen will.

Quelle: Hannoversche Volksbank

Burgdorf. Die Gebäude werden um einen Innenhof entstehen, der im Norden vom Bankhaus an der Schloßstraße begrenzt ist. Das Geschäfts- und Wohngebäude wird direkt an der Poststraße gebaut. An dieser Stelle steht derzeit noch ein Haus, das abgerissen wird, „sobald die Baugenehmigung für das Projekt vorliegt“, erklärte Michael Riesenberg. Im Erdgeschoss an der Poststraße soll Platz für Läden sein, im Ober- und im Dachgeschoss entstehen Wohnungen.

Am Wächterstieg sollen die drei Mehrfamilienhäuser errichtet werden. Geplant sind sie zweigeschossig mit ausgebautem Dachgeschoss. Sie werden so hoch wie die bestehende Bankfiliale. Die Fensterfronten öffnen sich zur Aue hin. „Die Häuser werden helle, freundliche Fassaden haben“, sagte Riesenberg. Wichtig sei ihm, dass die Gebäude nicht wie ein Fremdkörper in der Innenstadt wirken. Deshalb sollen die Fassaden mit den Spitzgiebeln der Silhouette von Fachwerkgebäuden nachempfunden werden.

In den vier Gebäuden sollen 13 Mietwohnungen mit Größen zwischen 40 und 100 Quadratmetern entstehen. Alle werden altengerecht – das heißt, es gibt Fahrstühle – ausgestattet, zudem ist eine behindertengerechte Wohnung geplant.

Im Innenhof, der mit einer Einfahrt von der Poststraße aus zu erreichen sein wird, liegen die Parkplätze für die Mieter und Bankkunden. Ob der Verkehr nur über die neue Einfahrt läuft oder ob die Fahrzeuge den Innenhof auch zum Wächterstieg hin verlassen können, ist noch nicht entschieden. Ebenso wenig wie der Wunsch der Volksbank, den Wächterstieg-Bereich an der Aue zu einem Fuß- und Radweg zu verkleinern. Das muss der Rat entscheiden.

„Dazu werden auch Feuerwehr, Rettungsdienst und Abfallentsorger Aha gehört“, sagte Bürgermeister Alfred Baxmann auf eine entsprechende Frage einer Anliegerin, die die Pläne der Volksbank, den Wächterstieg zur Sackgasse zu machen, kritisch sieht.
Skeptisch schauen die Anlieger am Wächterstieg auch auf die Höhe der Neubauten. Sie befürchten, dass ihre Häuser in deren Schatten liegen werden.

„Nur die Abendsonne ist relevant“, erklärte der Architekt dem Ausschuss. „Wir haben den Anliegern zugesagt, die Beschattung noch mal nachvollziehbar darzustellen.“

Ebenso werde die Volksbank den Zustand der Bausubstanz der Häuser am Wächterstieg untersuchen und protokollieren lassen, damit Schäden, die durch die Bauarbeiten entstehen, reguliert werden können.

„Im Prinzip soll es 2016 mit dem Bau losgehen“, sagte Riesenberg. Der Bauantrag werde gerade bearbeitet, erklärte Bauamtsleiter Andreas Fischer.

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