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Burgdorfs Innenstadt soll aufblühen

Mobile Blumenkübel Burgdorfs Innenstadt soll aufblühen

Der Stadtmarketingverein Burgdorf (SMB) will ein neues Gemeinschaftsprojekt entwickeln: Mobile Blumenbeete sollen die Stadt erblühen lassen. Ein erstes Blumenkübel-Ensemble steht seit Donnerstag auf der Marktstraße vor dem Modegeschäft Fehling.

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Gärtner André Wesemeyer (großes Bild) erklärt den Vertretern des SMB und der Stadtverwaltung das Pflanzkonzept der ersten Blühinsel an der Marktstraße.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Burgdorf. „Das ist unsere Versuchsanlage“, sagt SBM-Geschäftsführer Gerhard Bleich mit einem Schmunzeln. „Die Leute sollen sehen, wie es aussieht, und wir wollen schauen, wie es wirkt.“ Wenn es gefällt, gehe der SMB auf die Suche nach weiteren Sponsoren.

Denn das Prinzip dieses Gemeinschaftsprojekts ist dasselbe wie bei der Weihnachtsbeleuchtung. Bürger, Grundstückseigentümer und Unternehmen sponsern die Blumenkübel, die Bepflanzung und deren Pflege. Auch Betriebe, die nicht in der Innenstadt ansässig sind, seien im Kreis der Förderer einer blühenden Stadt willkommen, wirbt Bleich.

Die ersten drei mobilen Beete hat Gärtnermeister André Wesemeyer bepflanzt und aufgestellt. „Es ist eine Mischung aus winterharten Pflanzen und Saisonblühern, zum Beispiel Lavendelheide, Blauschwingel, Bartnelken, Petunien, Steingartenpflanzen und Weidenbäumchen mit zartrosa Laubblättern“, sagt Wesemeyer, der die Blühinseln künftig betreuen will.

Die Idee für den Blumenschmuck kommt aus dem Arbeitskreis City des SMB. „Das Sommerpendant zu den Lichtwochen soll ein Hingucker werden und Flanierambiente in der Innenstadt schaffen“, sagt SMB-Vorstandsmitglied Heiko Nebel. Das Projekt ist laut Bleich vorerst auf drei Jahre angelegt. Weitere Standorte entlang der Marktstraße hat der SMB mit der Stadt bereits ausgesucht.

Seit etwa drei Jahren reduziert die Verwaltung die Blumenpracht in der Stadt. Denn Burgdorf muss sparen, um seinen Haushalt zu konsolidieren. An vielen Stellen im Stadtgebiet wurden Rosen und Bodendecker durch Rasen ersetzt. Ziel war es, die Arbeitsbelastung des städtischen Gärtnerbauhofs zu verringern. Ansonsten hätten neue Mitarbeiter eingestellt werden müssen. Denn insgesamt haben die Grünflächen, um die sich die Gärtner im Stadtgebiet kümmern müssen, zugenommen - vor allem wegen der Ausweisung neuer Bau- und Gewerbegebiete.

Der SMB ergreift jetzt die Initiative, damit die Innenstadt farbiger wird, ohne dass die Investition und vor allem die Pflege die Stadtfinanzen belasten.

Wer das neue Projekt unterstützen will, kann sich an den SMB-Geschäftsführer Gerhard Bleich, Telefon (05136) 18 62, wenden.

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