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Die Natur blüht auf im Advent

Burgdorf/Uetze Die Natur blüht auf im Advent

Blühende Sommerwiesen im Winter - was ist bloß da draußen los? Milde Temperaturen und fehlende Nachtfröste gaukeln den Pflanzen den Frühling vor.

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Auf der Sommerblumenwiese am Hülptingser Ortseingang zeigen sich Margeriten und Kornblumen von ihrer farbigen Seite.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Burgdorf. Die Jahreszeiten sind angesichts des Klimawandels auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Schickte der nahende Winter - astronomisch beginnt er am 22. Dezember - ehedem im November seine Vorboten in Form klirrend kalter Frostnächte und erster Schneefälle voraus, fällt der Spätherbst dieses Jahr ungewöhnlich mild aus.

Mit Tageshöchsttemperaturen von mehr als zehn Grad, und das bei strahlendem Sonnenschein, sorgte das Wettergeschehen in den vergangenen Tagen dafür, dass die Natur Kopf steht, wie die beiden Naturschutzbeauftragten Burgdorfs und Uetzes, Dieter Kleinschmidt und Erhard Zander, bestätigen.

Beide Fachleute verweisen darauf, dass das Wetter immer wieder einmal solche Kapriolen schlägt. Zander berichtet davon, dass in seinem Garten blaue Glockenblumen blühten und nicht minder die knallrote Zierquitte. Im Garten von Kleinschmidt haben die Fuchsien auf Frühjahrsbetrieb umgeschaltet. Ernst Schmidt vom Naturschutzbund spricht mit Blick auf seine Pflingstrosen, die ihre Knospen öffneten, von Kuriositäten: „Die Pflanzen erhalten die Fehlermeldung, es ist Frühling und geht wieder los.“ Allerdings stürben Pflanzen, die jetzt blühen, wohl ab, weil sie nicht mehr gegen Frost geschützt seien. Auf die Landwirtschaft, so versichert Landvolk-Vorsitzender Cord-Heinrich Schweer, wirke sich das milde Wetter nicht negativ aus.

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