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Die Stadt investiert so viel wie nie zuvor

Burgdorf Die Stadt investiert so viel wie nie zuvor

Dass Burgdorf auch nächstes Jahr auf Pump lebt und der Haushaltsplan der Stadt folglich ein Defizit von mehr als vier Millionen vorsieht, liegt auch und vor allem an den hohen Investitionen, die sich Rat und Stadtverwaltung vornehmen wollen. Auf die Rekordsumme von fast 16,7 Millionen Euro belaufen sich die Kosten für die geplanten Investitionsprojekte.

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Der Abriss des C-Traktes vom Gymnasium und der Neubau der Gudrun-Pausewang-Grundschule belasten den Etat.

Quelle: Norbert Korte

Burgdorf. Das Größte ist der Neubau der Gudrun-Pausewang-Grundschule in der Südstadt. Selbst wenn Stadtkämmerer Lutz Philipps die aus der Investitionstätigkeit der Kommune erzielten Einnahmen in Höhe von 1,6 Millionen Euro abzieht, bleiben unterm Strich mehr als 15 Millionen Euro übrig, die den Stadtsäckel belasten. Mit Abstand am teuersten kommen die Stadt die Schulen zu stehen. Allein der Pausewang-Grundschul-Neubau schlägt dabei mit fast 7 Millionen Euro zu Buche. Mit 2,45 Millionen Euro rechnet die Kämmerei für das Errichten und den Kauf von Unterkünften für die erwarteten Asylsuchenden. Für den Erwerb von sonstigen Grundstücken und Gebäuden veranschlagt die Stadt 1,42 Millionen Euro.

Kanal- und Straßenbauarbeiten markieren einen weiteren Investitionsschwerpunkt. Mit immerhin noch 790.000 Euro schlagen dabei geplante Kanalbauarbeiten in Hülptingsen ins Kontor.

Auf 405.000 Euro taxiert die Stadtverwaltung die Planungskosten für die benötigten Räume der neuen Integrierten Gesamtschule (IGS), die infolge ihrer großen Akzeptanz schon im nächsten Schuljahr aus den Nähten zu platzen droht. Untersucht werden soll dabei auch, ob ein Anbau an die Realschule ausreicht oder ob womöglich ein Neubau das Mittel der Wahl ist. Sollte es auf den Neubau hinauslaufen, hätte die Stadt das nächste Großprojekt zu stemmen.

Wie überhaupt die Schulen ins Geld gehen. In die IGS-Planung, die Dachsanierung der Realschulsporthalle (160.000 Euro), den Bau eines Blockheizkraftwerks fürs Gymnasium und die Umbauten dort (400 000 Euro), die Sanierung der Sporthalle der Prinzhornschule (230.000 Euro) fließen zusammengerechnet 1,2 Millionen Euro.

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