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Akteure bedanken sich mit Pantomime

Burgdorf Akteure bedanken sich mit Pantomime

Künftig kann die Theatergruppe der Lebenshilfe Peine-Burgdorf mit elf eigenen Headsets auftreten – bislang benötigten die Akteure entweder ein Handmikrofon oder geborgtes Equipment.

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Dank einer Spende können die Akteure von "Der Herr Des Theaters" künftig mit Headsets ihre Aufführungen bestreiten.

Quelle: Bismark

Burgdorf. Den Mittwochvormittag nutzten die elf Ensemble-Mitglieder von Der Herr Des Theaters, um die neue Technik auszuprobieren. Vor gut elf Jahren gründete sich die Gruppe, der Mitarbeiter der Lebenshilfe Peine-Burgdorf angehören. Seitdem proben sie jedes Jahr mehrere Szenen, die sie an öffentlichen Orten aufführen. Ein Bauernhof gehört ebenso dazu wie eine Kirche oder das Kulturzentrum Pavillon in Hannover. Dafür liehen sich die Frauen und Männer, die an jedem Mittwoch mit dem Theaterpädagogen Matthias Bittner an den Szenen arbeiten, bisher die kabellosen Headsets von anderen Gruppen aus. „Oder wir mussten mit einem Handmikrofon arbeiten, was natürlich einschränkt“, sagte Bittner.

Deshalb beantragte die Gruppe eine Förderung von der Erich-Mundstock-Stiftung, die mit 3500 Euro den Kauf der elf Headsets ermöglichte. „Es ist toll, dass wir jetzt diese Headsets haben. Das macht uns selbstbewusster“, sagt Schauspieler Heiko Johrden und fügt hinzu: „Damit können uns die Leute besser verstehen.“ Seine Schauspielkollegin Kerstin Flauß ergänzt: „Wir danken, dass ihr so großzügig wart.“ Diesen Dank nahm Sarah Mager-Mundstock gestern stellvertretend für die Stiftung entgegen.

Als Dank zeigten ihr die Laien im Probenraum der Wohnstätte an der Lerchenstraße kleine improvisierte Szenen: So ließ Heiko Johrden pantomimisch ein riesiges Tier entstehen, das Mager-Mundstock als Nessie erraten musste. „Die Szenen aller Aufführungen entstehen auf diese Weise“, erläuterte Bittner: „Wir sehen einen Gegenstand, beispielsweise einen defekten Krümmer meines Autos, und lassen Geschichten darum entstehen.“ Er notiere diese Episoden auf seinem Laptop. „Dann entwickeln wir sie weiter oder verwerfen sie.“

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