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Eltern wollen zentrale Oberstufe

Burgdorf Eltern wollen zentrale Oberstufe

Mehr Platz für die wachsende Zahl von Gymnasiasten und ein Oberstufenzentrum - das sind die Wünsche, über die der Schulvorstand am Dienstagabend mit Rat und Verwaltung diskutiert hat.

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Am Gymnasium soll ein Oberstufenzentrum entstehen - das wünscht sich der Schulvorstand.

Quelle: Symbolbild (Sandra Köhler)

Burgdorf. Ein Ergebnis gibt es: Trotz der sich zuspitzenden Raumnot soll es kein Aufnahmelimit für die fünften Klassen geben, erklärten alle vier Ratsfraktionen.

Die Elternschaft befürchtet, angesichts der immensen Investitionen, die für die neue IGS erforderlich sind, könnte das Gymnasium ins Hintertreffen geraten. Deshalb hatte der Schulvorstand zur Gesprächsrunde über die Zukunft des gymnasialen Angebots in Burgdorf eingeladen.

„Es wurde sehr offen und sachlich diskutiert“, berichtet Carsten Eggers vom Leitungsteam des Schulelternrats. Es sei auf jeden Fall der richtige Ansatz, Rat und Verwaltung einzuladen, auch wenn sie „keine kurzfristige Lösung unserer Probleme in Aussicht stellten“, sagt Eggers. Dabei drängt laut Schulleitung jedoch die Zeit. Denn bereits für das nächste Schuljahr reichten die Räume nicht, wenn erneut fünf oder sogar sechs fünfte Klassen zu bilden sind. „Auch im achten Jahrgang sind die Klassen inzwischen so voll, dass sie eigentlich neu aufgeteilt werden müssten“, erklärt der Elternvertreter.

Vonseiten des Schulvorstands wurde aber nicht nur eine Lösung der Raumprobleme, eventuell mithilfe eines Anbaus, eingefordert, er machte auch den Vorschlag, am Gymnasium ein Oberstufenzentrum zu entwickeln - und zwar in Kooperation mit der IGS. Solch eine Vereinbarung sollte möglichst zügig getroffen werden, denn das schaffe Sicherheit und Transparenz für Schüler, Lehrer und Eltern sowohl des Gymnasiums als auch der IGS, lautete der Wunsch an Politik und Verwaltung.

„Dieser Vorschlag wurde wohlwollend aufgenommen, mit der Ankündigung, darüber nachdenken zu wollen“, sagt Eggers.

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Von Redakteur Anette Wulf-Dettmer

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