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Am Sonntag brummt es in der Stadt

Burgdorf Am Sonntag brummt es in der Stadt

Die Mitmachausstellung in der KulturWerkStadt, die Reise in die Welt des Kaffees in der Heeßeler Rösterei und schließlich die riesige Auswahl auf dem Wohltätigkeitsflohmarkt hat am Sonntag Hunderte nach Burgdorf gelockt.

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Mareike Goldmann vom JohnnyB. zeigt Kindern bei der Mitmachausstellung "Wissen ist Macht!" in der KulturWerkStadt, wie sich sich eine Rakete mit Zwillenantrieb bauen können.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Burgdorf/Heeßel. Kaum war die Tür zur Experimentier-Ausstellung "Wissen ist Macht!" an der Poststraße geöffnet, kamen auch schon die ersten Familien, sodass überall geschaut, probiert, gespielt und gebastelt wurde. In einer Ecke saß Georg Greive mit Sohn und Tochter, um eine Murmelbahn aus vorgeformten Holzbauklötzen aufzubauen. Das gestaltete sich schwieriger als auf den ersten Blick angenommen. Um die Aufgabe zu meistern, brauchte es ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen. Einfacher war das Basteln von Schaumstoffraketen mit Zwillenantrieb. "Es ist sehr viel los", sagte Mareike Goldmann vom JohnnyB., die die Experimente am Sonntagvormittag allein betreute. "Wir hätten das zu Zweit genug zu tun."

Auch Andreas Berndt von der Kaffeerösterei in Heeßel war von dem Besucheransturm schier überwältigt. Schon um halb zehn hätten die ersten vor der Tür gestanden, sagte er. "Selbstverständlich haben wir sie reingelassen." Mit Bahn und Bus, mit Auto oder Fahrrad waren Besucher aus der ganzen Region Hannover nach Heeßel gekommen, um sich den Trommelröster aus dem Jahr 1963, den historischen Sortiertisch zum Verlesen von Kaffeebohnen und einen Film über den Kaffeeanbau in Thailand anzusehen - und natürlich auch, um Kaffee zu trinken. Nebenan hatte die Feuerwehr Spiele für Kinder aufgebaut.

Auf dem Schützenplatz lockte derweil der große Wohltätigkeitsflohmarkt, den der CDU-Stadtverband sechs Mal im Jahr ausrichtet. Die Tische, die die privaten Anbieter aufgestellt hatten, bogen sich unter der Auswahl von Kleidung und Handarbeiten, Spielsachen, Büchern, DVDs und Schallplatten, Geschirr und Hausrat. Selbst Baubedarf und Weihnachtsdeko waren im Angebot.

Der Flohmarkt am Sonntag war der letzte für dieses Jahr. Die Standgebühr beträgt 15 Euro, die Organisator Ralph Wieners von jedem Anbieter einsammelt. Dieses Geld kommt Vereinen, Schulen, Kitas, Kirche, Feuerwehr und anderen Organisationen in der Stadt zugute. "7800 Euro konnten wir in diesem Sommer verteilen", sagte Wieners.

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Von Anette Wulf-Dettmer/Friedrich-Wilhelm Schiller

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