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Alte Bücher sichern neuen Bestand

Burgdorf Alte Bücher sichern neuen Bestand

Noch bis 5. April öffnet der Bücherflohmarkt in der Stadtbibliothek Burgdorf - vom Erlös profitieren die Leser: Er dienst dem Kauf neuer Krimis und Kochbücher, Reiseführer und Reportagen.

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Andrea Nehmer-Rommel, Leiterin der Stadtbücherei, freut sich über Buchspenden, mit denen sie und ihr Team den Flohmarkt bestücken.

Burgdorf. Insgesamt 46.000 Medien stehen den gut 2400 Lesern der Stadtbibliothek an der Sorgenser Straße zur Verfügung - längst nicht mehr alle erfüllen die Anforderungen der Nutzer und des Büchereiteams um Leiterin Andrea Nehmer-Rommel. "Wenn die Bücher über einen längeren Zeitraum nicht ausgeliehen werden, sortieren wir sie für den Flohmarkt aus", sagt Nehmer-Rommel. Sie bilden quasi den Grundstock für den Verkauf, den weitaus größeren Teil stellen die Burgdorfer selbst zur Verfügung: "Während des gesamten Jahrs erhalten wir Spenden von gut erhaltenen Büchern", sagt die Leiterin und wie zum Beweis kommen Johanna und Sibylle Schorr mit einer gut gefüllten Kiste. "Meine Tochter trennt sich von der Kinder- und Jugendliteratur", sagt Sibylle Schorr, während Nehmer-Rommel gleich prüft, ob sie die Bücher entweder für die Ausleihe mitnutzt oder für den Flohmarkt zur Seite legt.

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Andrea Nehmer-Rommel, Leiterin der Stadtbücherei, freut sich über Buchspenden, mit denen sie und ihr Team den Flohmarkt bestücken.

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Sie eignen sich für den Flohmarkt, wandern also erst einmal in das Magazin und werden dort mit anderen Büchern in den nächsten Wochen in die Auslagen zum Verkauf. Diese sind sortiert nach Sachliteratur, Kochbüchern, gebundenen Romanen oder jenen im Taschenbuchformat. Stückpreis: maximal ein Euro. Und so findet sich die "Vollweib-Diät" von Christine Neubauer unweit der Biographie von Helmut Schmidt, John Grisham liegt wiederum in der Nachbarschaft von Dan Brown und Jussi Adler-Olson. Gerade Krimis und Thriller, weiß Nehmer-Rommel aus Erfahrung, seien sehr gefragt. "Es gibt aber kein Buch, das sozusagen seit Jahren der Dauerbrenner ist." Allerdings seien die Leser anspruchsvoller als vor 25 Jahren, nicht nur beim Inhalt, sondern auch beim Cover. "Die Visualisierung nimmt zu."

Auch wenn beim Flohmarkt eher kleine Beträge in die Kasse kommen: Nach dem vierwöchigen Verkauf landet eine erkleckliche Summe auf dem Konto der Stadt. "Davon erneuern wir unseren Bestand weiter", sagt Nehmer-Rommel und fügt hinzu, dass sie und ihre Kollegen allabendlich die Flohmarkt-Kisten auffüllen: "Darin finden sich bis zum Schluss echte Schnäppchen", wirbt sie um Kunden. Geöffnet ist die Bücherei montags und freitags von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr, dienstags und donnerstags von 14 bis 19 Uhr sowie mittwochs von 10 bis 13 Uhr.

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