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Ex-Recken-Trainer Nordmeyer hält Eröffnungsrede

Burgdorf Ex-Recken-Trainer Nordmeyer hält Eröffnungsrede

Die Ausstellung „Burgdorf bewegt sich“ ist im Stadtmuseum eröffnet worden. Die Rede hielt der ehemalige Recken-Trainer Christopher Nordmeyer, der sich an seine Trainerkarriere ebensoerinnerte, wie an die Zeit als aktiver Sportler bei der TSV Burgdorf. Beides will der ehemalige Handballer jedenfalls nicht missen. „Ich bin dankbar für die Vergangenheit“, sagte er.

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Christopher Nordmeyer freut sich darüber, dass in der Ausstellung auch das DHB-Pokal-Viertelfinalspiel TSV Burgdorf gegen Tusem Essen gewürdigt wird.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Burgdorf. Eine Einführung könne er nur anhand seiner eigenen Erinnerungen geben, die 1970 einsetzten, betonte Nordmeyer, der 1967 geboren wurde. „In der TSV habe ich als Turner angefangen“, berichtete das Burgdorfer Sportidol. Weshalb er nach sechs Jahren damit aufgehört habe, wisse er nicht mehr genau. Vermutlich weil er als Junge auch Handball und Fußball gespielt habe. „Tennis habe ich auch noch angefangen“, erzählte Nordmeyer.

Stets habe er Vorbilder aus der Stadt gehabt. Er habe genauso gut wie sie werden wollen. Ende der Siebzigerjahre seien es die Prellballer der TSV gewesen. Bei deren Spiele um die Deutsche Meisterschaft habe er als Zuschauer mitgefiebert. „Beim Handball haben wir zum Aufwärmen Prellball gespielt“, erinnerte sich der 48-Jährige. Im Winter sei er früher auf dem zugefrorenen Teich im Stadtpark Schlittschuh gelaufen. Für die TSV-Wintersportabteilung sei er bei den Bezirksmeisterschaften im Skilaufen im Deister gestartet.

„Ein unglaubliches Erlebnis“ war für Nordmeyer das Spiel im DHB-Viertelfinale 2003, das die TSV Burgdorf damals noch als Handballdrittligist bestritt. Seine Spielerkarriere beendete Nordmeyer 2009 nach dem Aufstieg der TSV in die erste Bundesliga. Den größten Erfolg als Trainer feierte er am Ende der Spielzeit 2012/13, als sich seine Mannschaft als Bundesligasechster für den EHF- Europapokal qualifizierte. In der Saison danach spielte das Team in Ungarn, der Schweiz, Schweden und Spanien. „Das war eine Bereicherung meines Lebens“, sagte Nordmeyer, der 2015 auf eigenen Wunsch als Trainer aufhörte.

Auf die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg blickte Bürgermeister Baxmann zurück. Damals habe es im Burgdorfer Stadion Radrennen gegeben. „Da waren Tausende Zuschauer“, berichtete er. Ähnliche Zuschauerzahlen habe es bei Fußballspielen gegeben. Boxkämpfe seien im früheren Stadionsaal ausgetragen worden. Baxmann selbst habe als Junge so gut wie der mehrfache Niedersachsenmeister Erich Kumm boxen wollen. „Boxen ist heute aus dem Blickfeld des Burgdorfer Sports gerückt“, stellte er fest.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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