Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
FDP lehnt Personalkostenzuschuss für VVV ab

Burgdorf FDP lehnt Personalkostenzuschuss für VVV ab

Den Antrag des VVV auf einen jährlichen Personalkostenzuschuss von 50.000 Euro will der FDP-Ortsverband nicht mittragen, das hat der Vorsitzende Mario Gawlik am Montagmorgen angekündigt. 

Voriger Artikel
Ärzte klären über Grippeschutzimpfung auf
Nächster Artikel
WGS will Bypass für die Südstadt

50.000 Euro will der VVV von der Stadt – und zwar jedes Jahr – um die ehrenamtliche Zukunft des Vereins zu sichern.

Quelle: Symbolbidl

Burgdorf.  Den Antrag des Verkehrs- und Verschönerungs-Vereins (VVV) auf einen jährlichen Personalkostenzuschuss von 50.000 Euro lehnt der FDP-Ortsverband ab, das hat der Vorsitzende Mario Gawlik am Montagmorgen angekündigt. „Denn die Stadt ist hoch verschuldet und hat keinen Spielraum für weitere wiederkehrende freiwillige Leistungen“, sagt Gawlik. 

Der VVV-Vorstand, in dem Bürgermeister Alfred Baxmann (SPD), Ratsvorsitzender Armin Pollehn (CDU) und FDP-Fraktionschef Karl-Ludwig Schrader sitzen, begründet den Antrag auf öffentliche Unterstützung mit der Weiterentwicklung des VVV, dem Aufbau professioneller Strukturen und der Sicherung des ehrenamtlichen Engagements. Wie SPD, Grüne, WGS, Freie Burgdorfer hat auch die CDU-FDP-Ratsgruppe bereits ihre Zustimmung signalisiert. Doch in der FDP-Fraktion und im Ortsverband ist der Zuschuss offenbar umstritten. Gawlik kündigt an, dass FDP-Ratsherr Thomas Dreeskornfeld dem VVV-Antrag nicht zustimmen werde.

„Priorität haben die Schulen und nicht die Finanzierung von Personalkosten außerhalb des bisherigen Stellenplans der Stadt“, betont Gawlik. Dieter Lüddecke, Ehrenvorsitzender der Regions-FDP, ergänzt: „Die Kommunalaufsicht wird den Zuschuss angesichts der städtischen Finanzen vermutlich kanzeln.“

Für Gawlik hat die Angelegenheit zudem ein Geschmäckle. „Aus meiner Sicht erfordert es der Anstand, dass Ratsmitglieder sich einer Abstimmung enthalten, wenn sie Vorstandsmitglied eines Vereins  sind, über dessen Anliegen der Rat entscheiden soll. Solch ein Antrag sollte ohne die Stimmen der Betroffenen von einer Mehrheit getragen werden.“

Von Anette Wulf-Dettmer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6xez1gaopm11h45vfidl
Originelle Kreationen bei Kunst und Handwerk

Fotostrecke Burgdorf: Originelle Kreationen bei Kunst und Handwerk