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FDP fordert Masterplan 2020

Burgdorf FDP fordert Masterplan 2020

Für rund zwölf Millionen Euro wird in der Südstadt die Gudrun-Pausewang-Grundschule neu gebaut. Die IGS hat im September 2015 den Betrieb aufgenommen. Allerdings vermissen die Liberalen einen roten Faden in der Schulpolitik. Deshalb macht die FDP dies jetzt zum Wahlkampfthema und fordert einen Masterplan.

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Der Technikkeller der neuen Gudrun-Pausewang-Grundschule ist bereits ausgehoben.

Quelle: Schilke

Burgdorf. Die bisherigen Einzelbetrachtungen zu den Grundschulen, zur IGS, zum Gymnasium, zu den Förderschulen, zur Inklusion und zu den Sporthallen müssten unbedingt in solch einem Masterplan zusammengeführt werden, fordert FDP-Ratsherr Karl-Ludwig Schrader in einem Antrag an den Rat.

Vor dem Hintergrund steigender Schülerzahlen und millionenschwerer Investitionen in die Schulen in diesem Jahr und in den Folgejahren, müsse der Masterplan kurzfristig, und zwar vor der geplanten Überarbeitung des Einzelhandelkonzepts für die Südstadt, aufgestellt werden, meint Schrader.

Ihre Initiative begründet die FDP mit der Politik der rot-grünen Ratsmehrheit. Diese habe sowohl die Entscheidung für den Neubau der Pausewang-Schule (GPGS) auf dem Gelände des Gymnasiums als auch für die Gründung der IGS getroffen. Doch die aus unterschiedlichen Gründen steigenden Schülerzahlen sowie der Abriss des C-Traktes des Gymnasiums führten bereits heute dazu, „dass dem Gymnasium wie auch der IGS die notwendigen Räume fehlen“, argumentiert Thomas Dreeskornfeld, stellvertretender Vorsitzender der FDP.

Auch eine tragfähige Lösung für eine neue Ballsporthalle als Ersatz für die heutige GPGS-Halle gebe es bis jetzt nicht, kritisiert er: „Die Klimmzüge mit den faulen Kompromissen für die neuen Fahrradabstellplätze machen das Stückwerk einmal mehr deutlich.“

Die FDP treibt zudem die Sorge um, dass der Neubau der GPGS, der für eine dreizügige Grundschule konzipiert ist, zu klein geplant sein könnte. „Insbesondere, wenn man sich vor Augen hält, wo die Stadt Bauland ausweist und Mehrfamilienhäuser vorgesehen werden.“ So plant die Stadt, Neubaugebiete im Südosten der Kernstadt auszuweisen. Mehrfamilienhäuser sollen unter anderem an der Gerickestraße entstehen. Für die Kinder aus diesen Wohnquartieren wäre die GPGS die nächstgelegene Grundschule.

Darüber hinaus sollte der Masterplan auch Auskunft darüber geben, wie es nach der zehnten Klasse der IGS mit den Schülern weitergehen soll, die das Abitur machen wollen.

Die Zeit für ein Gesamtkonzept dränge, so Dreeskornfeld, weil die Entscheidungen maßgeblich Einfluss auf die benötigten Raumkapazitäten für das Gymnasium und den Neubau für die IGS hätten.

Der Bau der Gudrun-Pausewang-Schule hat begonnen

Die Bauarbeiten für die neue Gudrun-Pausewang-Grundschule neben dem Gymnasium (links, Bildmitte) haben begonnen - sogar etwas eher als die Stadt geplant hatte. Die Baugrube für den Technikkeller des neuen Gebäudes haben die Mitarbeiter der Baufirma Wolff & Müller bereits ausgehoben und mit einer Folie ausgekleidet. Das mehrfach ausgezeichnete Familienunternehmen hat seinen Hauptsitz in Stuttgart. Auf dem Gelände am Berliner Ring entsteht nicht nur die dreizügige Grundschule, sondern eine Mensa, die Grundschüler und Gymnasiasten gemeinsam nutzen wollen. Der Zeitplan der Stadt sieht momentan so aus, dass die Gudrun-Pausewang-Schüler zum Schuljahresbeginn 2017/2018 in das neue Gebäude umziehen.

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HAZ-Redakteur/in Anette Wulf-Dettmer

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