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FaN-Jugendhaus bekommt neue Außenspielfläche

Jugendeinrichtung FaN-Jugendhaus bekommt neue Außenspielfläche

FaN steht für Freizeit am Nachmittag. Das FaN-Jugendhaus in Otze, indem sich nachmittags die Jugendlichen des Dorfes treffen, soll einen neuen Außenspielbereich bekommen. Wo bis jetzt noch Beton liegt, sollen fortan eine Kunststofffläche und Rasen altersgerechte Aktivitäten ermöglichen.

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Der Jugendhilfeausschuss des Rates macht sich in dieser Woche ein Bild von der Situation im Hinterhof des FaN-Jugendhauses in Otze.

Quelle: Joachim Dege

Otze. Noch ist der Hof des FaN-Hauses an der Kapellenstraße eine Schmuddelecke. Dort hat die Stadt zwar einen Basketballkorb installiert. Auch Fußballtore stehen zur Verfügung. Allerdings alles das auf einer hässlichen Betonfläche, die beim Spiel Verletzungsgefahren birgt.

Der Garten- und Landschaftsarchitekt Andreas Ackermann hat nun im Auftrag der Stadt einen Gestaltungsvorschlag erarbeitet, den zuerst der Ortsrat, dann der Jugendhilfeausschuss des Rates und abschließend der Verwaltungsausschuss der Stadt für gut befand. Danach soll die für diverse Aktivitäten genutzte Spielfläche einen Kunststoffbelag erhalten. Dieser hat zwei Vorteile: Er mindert Verletzungsgefahren. Zudem dämpft er den Lärm, der beim Ballspiel entsteht, was besonders die den Jugendhaus überaus gewogenen Nachbarn freut.

Neben dem vorhandenen Schuppen soll sich an die sandfarbene Kunststofffläche eine kleine Rasenfläche anschließen. Diese dient als Aufenthaltsbereich im Freien. Eine weitere kleine Fläche an der Grenze zum Kita-Außengelände will die Stadt pflastern. Sie soll befestigt sein, damit dort bei Feiern auch einmal ein Pavillon aufgestellt werden kann.

Summa summarum lässt sich die Stadt die Neugestaltung 48 000 Euro kosten. Obendrauf kommen 15 000 Euro für Arbeiten am Abwassersystem des Hauses. Im Untergrund des Hofes liegt eine alte Zisterne, die entfernt wird.

Abstand genommen hat die Stadt vom Plan, auf der Freifläche vor dem FaN-Haus-Haupteingang zur Kapellenstraße hin zwei Bänke aufzustellen. Dagegen hatte sich Martin-Luther-Kirchengemeinde ausgesprochen. Die Fläche ist zugleich Vorplatz der Kapelle.

Pastorin Susanne Paul schwante ein „Konfliktherd“, wenn die Stadt Bänke aufstellte und Jugendliche diese als Aufenthaltsort nutzten. Die Seelsorgerin bat die Kommunalpolitiker darum, die Aktivitäten der Jugendlichen hinterm FaN-Haus zu belassen. Dort soll nun auch ein Fahrradabstellplatz hinkommen, der ursprünglich ebenfalls vor dem Jugendhaus geplant war und von Kirchgängern hätte mitgenutzt werden können.

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Der Vordereingang des FaN-Hauses soll nach dem Wunsch der Kirchengemeinde nur aus Notein- und ausgang dienen. An die Freifläche vorm Jugendhaus grenzt die kleine Kapelle.

Quelle: Joachim Dege
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