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Kräne platzieren neue Technik

Burgdorf Kräne platzieren neue Technik

Eine 13 Tonnen schwere Montage- und Diagnosegrube für Nutzfahrzeuge haben Arbeiter am Freitagmorgen millimetergenau in eine Halle der BBS eingepasst. Die Anlage kostet knapp 100 000 Euro.

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In dieser Anlage steckt die gesamte Diagnose- und Montagetechnik für Lastwagen und schwere Nutzfahrzeuge. Sie wird millimetergenau eingepasst in eine Halle der BBS.

Quelle: Bismark

Burgdorf. Die Vorarbeiten für das Aufstellen dauerten am Ende länger als das Platzieren selbst: Denn nur mit zwei Kränen konnten Arbeiter die 13 Meter lange und zwei Meter hohe Grube in das BBS-Gebäude transportieren. Dazu musste ein Kran in die Halle fahren und die Anlage voller Technik hineinziehen. Zentimeter für Zentimeter schwebte die tonnenschwere Anlage dann über die bereits ausgehobene Grube, ehe Arbeiter der Firma Nussbaum sie millimetergenau platzierten.

In den nächsten Wochen soll die Grube dann fertiggestellt werden, kündigte Regionssprecherin Christina Kreutz an. Ihren Angaben zufolge investiert die Region gut 6 Millionen Euro bis Frühjahr 2017 in die BBS am Berliner Ring. „Wir liegen im Kosten und Zeitplan“, sagte sie. Allein die Freitag gelieferte Anlage kostet knapp 100 000 Euro, wie Christoph Falkner, in der BBS für den Bereich Fahrzeugtechnik zuständig, sagte.

Seinen Angaben zufolge werden die Schüler künftig von der Grube aus die Lastwagen und schweren Nutzfahrzeuge prüfen: Die Auspuffanlage kann ebenso wie der Rahmen kontrolliert werden, die Schüler können einen Ölwechsel machen oder Teile des Fahrwerks montieren. „Unsere bisherige Anlage entsprach nicht mehr den Sicherheitsvorkehrungen“, sagte Falkner und fügte hinzu, nun stünden alle Instrumente zur Verfügung, die für eine Hauptuntersuchung und Sicherheitsprüfungen notwendig seien.

Nach Aussage von Marco Mertz, bei Nussbaum zuständig für den Vertrieb an Nutzfahrzeug-Werkstätten, hat das Unternehmen mit Sitz in Kehl zum zweiten Mal eine sogenannte Fertiggrube an eine Berufsschule geliefert. Nach einer Bauzeit von knapp zehn Wochen brachten die Mitarbeiter die Anlage in der Nacht zu Freitag in einer achtstündigen Fahrt nach Burgdorf und passten sie dann ein.

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