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Der Spring-Rock wird erwachsen

Burgdorf Der Spring-Rock wird erwachsen

Im Frühling wird in Burgdorf gerockt: Seit inzwischen 25 Jahren trifft man sich dort zum Spring-Rock-Festival. Zum Jubiläum gab's im JohnnyB. nicht nur zwei Abende mit Full-Power-Music, sondern auch die Ankündigung, die Burgdorfer Rockszene wieder beleben zu wollen.

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Dass das Spring-Rock-Publikum die Musik fühlen will, zeigt sich beim Auftritt der Band Drone.

Quelle: Heine

Burgdorf. Das Team um Laura Ohlemacher und Christopher Felden Vorsitzende von Rockhouse Concerts, einer Sparte des Vereins Kultürchen, hatte keine Mühen gescheut, um den Erfolg der Veranstaltung zu sichern. Marketing, Ticketverkauf, Catering und Technik wurden mit großer Professionalität in die Hand genommen. Das kam sowohl beim Publikum als auch bei den Bands gut an. Die Musiker bedankten sich auf der Bühne für die gute Organisation.

Der Veranstalter Rockhouse Concerts hat offensichtlich ehrgeizige Ziele. "Wir wollen die Burgdorfer Musikszene wieder beleben", sagte Felden am Rande des Festivals. Immerhin habe diese Szene Bands wie Elephant Walk und Muff hervorgebracht. Auf jeden Fall soll es ein Open-Air-Festival geben. Ort und Zeit sind noch unklar.

Zum zweitägigen Geburtstagskonzert waren so unterschiedliche Gruppen wie die Nachwuchsband "SlomolS" und die Musiker von "The Esprits" gekommen, die 2016 ihr Debütalbum herausgebracht haben. Dieses Nebeneinander von Newcomern und bereits Etablierten gehört zum Konzept des Festivals.

Die Burgdorfer Band Plumpsack hatte ihre Formation nach sechs Jahren eigens für das Spring-Rock-Festival noch einmal aufleben lassen. Plumpsack punktete einmal mehr mit Cover-Versionen der Rock-Pop-Band "Die Ärzte". Locker ironisch und witzig hatten Sascha Scherer, Holger Stolzenburg und Stephan Wsintek das Publikum schnell im Griff. Einige Zuhörer begannen sogar zu tanzen.

Auch Gauntlet mit Burgdorfer Besetzung hatte nach fünf Jahren ein kurzes Comeback und genoss das Heimspiel sichtlich. Sie besangen mit vollem Körpereinsatz die totale Zerstörung durch Drogen und wurden von den begeisterten Fans nur mit einer Zugabe entlassen.

Anderen Themen hatten sich Banana Roadkill, John Roe und Finder gewidmet. Finder-Leadsänger Jochen Gros sang zum Beispiel über "die Wärme, die uns trägt für den Moment" und über Probleme, mit dem Leben klarzukommen.

Dass das Spring-Rock-Publikum die Musik fühlen will, zeigte sich beim Auftritt der Band Drone. Sie gewann nicht umsonst den "Wacken Metal Battle 2006". Fast gewalttätig peitschten die vier Musiker ihre harten Riffs in den Raum und brachten die Zuhörer richtig in Fahrt.

Bereits jetzt steht fest, dass es im nächsten Jahr nur einen eintägigen Spring-Rock geben wird.

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Von Redakteur Sybille Heine

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