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Fette Hupe spielt vor Gymnasiasten

Burgdorf Fette Hupe spielt vor Gymnasiasten

Big Band macht Schule: Die Musiker von Fette Hupe sind nicht nur richtig gute Jazzer - sie schaffen es auch, die Begeisterung für ihre Musik auf die 400 Gymnasiasten überschwappen zu lassen, für die sie am Freitagvormittag spielten.

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So geht Jazz: Die Big Band Fette Hupe unter der Leitung
von Jörn
Marcussen-Wulff (rechts) spielt mit Axel Beineke an der Solotrompete den „Samba de Orfeu“ für rund 400 Schüler des Burgdorfer Gymnasiums, die sich für diesem besonders praxisnahen Musikunterricht in der Aula versammelt haben.

Quelle: Köhler

Burgdorf. Auch wenn Jazz von der Improvisation lebt: „Wo viele Leute zusammenkommen, braucht es Regeln, sonst wird es chaotisch. Das kennt ihr aus euren Klassen“, sagte Dirigent und Big-Band-Gründer Jörn Marcussen-Wulff den Schüler und stellte ihnen unüberhörbar die unterschiedlichen Sektionen und Instrumente der Big Band vor. Was ein Dämpfer ist, werden die Schüler angesichts seiner Erklärung nicht so schnell vergessen: „Gary spielt den Plunger - aber eigentlich ist das ein Pümpel.“

An nur drei Schulen gastiert die mit Hochkarätern der hannoverschen Jazzszene besetzte Band auf ihrer Fette-Hupe-Schooltour - und das Burgdorfer Gymnasium ist eine von ihnen. „Es ist was ganz anderes, wenn die Schüler das so erleben können, als wenn wir im Musikunterricht eine CD einlegen“, sagte die Musikobfrau der Schule, Julia Koppen, erfreut.

Entsprechend gab es reichlich Jazz auf die Ohren. Als freie Improvisation à la Count Basie, als klassischer Standard wie „Samba de Orfeu“ - und natürlich im Fette-Hupe-Style. „Turtle Race“ ist einer der Titel der neuesten CD der Big Band und die musikalische Umsetzung eines Rennens zweier Landschildkröten um ein Salatblatt, das Marcussen-Wulff im Tierpark Hagenbeck beobachtete.

„Wir machen das, weil’s Spaß macht“, sagte Marcussen-Wulff über die Konzerte, die vom Projekt „Hauptsache:Musik“ des Kultusministeriums und des Landesmusikrats unterstützt werden. Fette-Hupe-Mitbegründer und Drummer Timo Warnecke ergänzte: „Und um zu zeigen, was wir machen. Wir finden, die Kids sollen sich aktiv mit Musik beschäftigen.“ Wenn das darüber hinaus dazu führe, das der eine oder andere Geschmack am Jazz finde und Konzerte noch mehr besucht würden, umso besser.

Von Sandra Köhler

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