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Feuerwehr muss Keller trockenlegen

Burgdorf/Uetze Feuerwehr muss Keller trockenlegen

Ein Gewitter mit Starkregen hat am Montagnachmittag für nasse Keller in Burgdorfs Südstadt gesorgt. Die Feuerwehr musste zu drei Wohnhäusern ausrücken, um jeweils die Keller auszupumpen und trocken zu legen.

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Folge des Starkregens: In einem Reihenhaus an der Straße Im Wiesengrund pumpt die Feuerwehr den Keller leer.

Quelle: Feuerwehr Burgdorf

Burgdorf/Uetze. Kurz nach 13 Uhr zog ein heftiges Gewitter über Burgdorf hinweg. Der damit einhergehende Starkregen brachte solche Wassermengen mit sich, dass die Kanalisation stellenweise überfordert war und das Wasser nicht schnell genug abfließen konnte. In anderen Fällen drückte das Wasser einfach durch die Fundamente der Häuser nach oben in die Keller, berichtete Christian July, Sprecher der Ortsfeuerwehr Burgdorf, der die Einsätze leitete. Die Feuerwehr war nach der ersten Alarmierung um 13.32 Uhr mit sieben Kräften ausgerückt.

Betroffen waren die Bewohner von zwei Mehrparteienhäusern an der Liebermannstraße und der Richard-Wagner-Straße sowie ein Reihenhaus in der Straße Im Wiesengrund. Das Reihehaus traf es besonders heftig. Dort stand das Wasser in den vier Kellerräumen 15 Zentimenter hoch. Die Feuerwehr pumte es mit sogenannten Nasssaugern ins Freie. In den Kellerräumen der beiden Mehrfamilienhäuser stand das Wasser flächendeckend immerhin noch bis zu drei Zentimeter hoch. Die Einsätze waren gegen 16.25 Uhr beendet.

Alle Hände voll zu tun hatte die Ortsfeuerwehr auch in Dollbergen. Der erste Alarm erreichte die Feuerwehr dort um 13.41 Uhr. Die Einsatzleitung löste Sirenenalarm aus, teilte Ortsbrandmeister Thomas Rolle mit. Im weiteren Verlauf sei die Feuerwehr Schwüblingsens hinzualarmiert worden. Die Feuerwehr musste zwölf Einsatzstellen anfahren, schwerpunktmäßig im Bereich Schwarzwasser, An der Masch, Sanders-Thielen Weg, Alte Dorfstraße und der Straße Grüne Riede. An der Masch stand ein Neubau 25 Zentimeter unter Wasser. An der Alten Dorfstraße standen Pferde im Wasser. In etlichen Häusern drückte das Abwasser zurück in die Keller. Die Feuerwehr setzte Tauchpumpen und Wasserstrahlpumpen ein. Einsatzende konnte um 16:30 Uhr gegeben werden.

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Von Redakteur Joachim Dege

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