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Feuerwehr will Neubauplanung begleiten

Schillerslage Feuerwehr will Neubauplanung begleiten

Die Freiwillige Feuerwehr Schillerslage bekommt ein neues Gerätehaus, weil ihr jetziges nicht mehr den Sicherheitsanforderungen entspricht. Die Planung des Gebäudes soll im Jahr 2017 beginnen. Bis dahin muss die Stadt ein geeignetes Grundstück gefunden haben.

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Ein potenzieller Bauplatz für den Neubau des Schillerslager Feuerwehrhauses ist eine Ackerfläche an der Zollstraße.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Schillerslage. Der Ortsfeuerwehr ist es wichtig, die Planung ihres Gerätehauses intensiv zu begleiten. Deshalb hat sie einen internen Arbeitskreis gebildet. „Wir wollen Einfluss nehmen können auf die Bauausführung“, sagt Ortsbrandmeister Timo Scheffler. „Es ist wichtig, dass der Neubau den aktuellen Vorschriften voll entspricht.“

Die Mitarbeiter der Stadt haben die Feuerwehr laut Scheffler gebeten, ihren Raumbedarf für 35 aktive Einsatzkräfte sowie die strengen Vorgaben der Feuerwehrunfallkasse für moderne Gerätehäuser einzureichen. „Diese Unterlagen liegen im Rathaus inzwischen vor“, sagt Scheffler. Danach berechne die Stadt die benötigte Grundstücksgröße. „Erst wenn diese feststeht, kann ein Standort gesucht werden.“

Einen potenziellen Bauplatz gibt es laut Ortsbürgermeister Manfred Dunker bereits: Das Grundstück liegt gegenüber des jetzigen Feuerwehrhauses an der Zollstraße. Der Landwirt ist laut Dunker bereit, ein Stück seines Ackers zu verkaufen. „Das ist eine sehr gute Option“, sagt Scheffler: Das Grundstück liege verkehrsgünstig und am Ortsrand. Das habe den Vorteil, dass Anlieger nicht vom Lärm der Wartungsarbeiten und Übungen gestört werden. Aber stellt er klar: „Auch mit einem anderen Standort hätten wir kein Problem.“

Wichtig ist der Schillerslager Feuerwehr, dass ihr neues Gebäude auf Zuwachs gebaut wird. Denn mit den aktuellen EU-Normen werden die Fahrzeuge schwerer und größer. „Nicht, dass das Haus in 15 Jahren wieder zu klein ist“, warnt Scheffler. Benötigt werden Stellplätze für ein Einsatzfahrzeug und einen Mannschaftstransporter, Sanitär- und Umkleideräume für Frauen und Männer, ein Unterrichtsraum, eine kleine Küche und ein Büro. „Derzeit nehme ich alle Personalakten mit nach Hause und schließe sie dort ein“, sagt Scheffler. Die Kosten des Neubaus werden auf rund 850 000 Euro geschätzt.

von Anette Wulf-Dettmer

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