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Wickboldt soll Feuerwehr leiten

Burgdorf Wickboldt soll Feuerwehr leiten

Im Februar nächsten Jahres endet die Amtszeit von Stadtbrandmeister Heinrich Schlumbohm. Als seinen Nachfolger hat Ortsbrandmeister Florian Bethmann nun Klaus Wickboldt vorgeschlagen.

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Klaus Wickboldt wurde als Nachfolger für Heinrich Schlumbohm als Stadtbrandmeister vorgeschlagen.

Quelle: Feuerwehr

Burgdorf. „Weitere Vorschläge gibt es bislang nicht“, sagt Bethmann. Seinen Angaben zufolge benennen die Ortsbrandmeister der acht freiwilligen Feuerwehren und ihre Stellvertreter dann Ende Oktober ein Mitglied als Nachfolger, das wiederum vom Rat gewählt wird.

Der 49-jährige Wickboldt leitet im Innenministerium das Referat Brandschutz, er ist zudem ehrenamtlich in der Ortsfeuerwehr Burgdorf aktiv. „Angesichts seiner beruflichen Erfahrung bringt er ein hohes Fachwissen mit“, sagt Bethmann und fügt hinzu, der dreifache Familienvater sammele derzeit umfangreiche Einsatzerfahrung. Mit Blick auf Aufgaben wie Erstellen eines Haushaltsplans, Ersatzbeschaffung und Kommunikation sei auch gut, dass seine Familie die ehrenamtliche Arbeit befürworte. „Vor allem aber passt er menschlich gut in das Amt“, sagt Bethmann. Schließlich müsse er als Bindeglied zwischen den Ortsfeuerwehren, dem Rat und der Verwaltung agieren.

Genau deshalb will sich Wickboldt nach eigenen Angaben in den nächsten Wochen bei allen Ortsfeuerwehren persönlich vorstellen. Auf Hülptingsen folgen jetzt Weferlingsen und Otze, dann die anderen Ortschaften, mit deren Ortsbrandmeistern er noch Termine abstimmen wolle. „Mich interessiert, wo es kneift“, sagt der Burgdorfer. Daraus wolle er ein Gesamtkonzept für alle Ortsfeuerwehren entwickeln, das auch Fragen nach neuen Feuerwehrgerätehäusern wie in Schillerslage oder die Ausstattung umfasse. „An dem Amt reizt mich, dass ich in der Stadt viel aus Sicht der Feuerwehr bewegen kann“, sagt Wickboldt. Dabei gehe es auch darum, die vielen Projekte weiterzuführen, die jetzt begonnen wurden.

„Aber natürlich möchte ich eigene Schwerpunkte setzen“, betont er und nennt als ein Beispiel die Außendarstellung der gesamten Feuerwehr. Erfahrungen hat er nicht nur in seiner 28-jährigen Feuerwehrzugehörigkeit und bei unterschiedlichen Lehrgängen wie Zug- und Gruppenführer oder Leiter einer Feuerwehr gesammelt, sondern auch jüngst im Stab, der für die Unterbringung der Flüchtlinge auf Landesebene verantwortlich zeichnet.

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