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Firma bietet Bürohaus für Flüchtlinge an

Burgdorf/Hülptingsen Firma bietet Bürohaus für Flüchtlinge an

Die Stadt sucht dringend Wohnraum für Flüchtlinge. Bis zum Januar 2016 muss Burgdorf mindestens weitere 216 Asylsuchende unterbringen. Jetzt wurde der Stadt eine große leer stehende Gewerbeimmobilie in Hülptingsen angeboten.

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Die Stadt hat von einer Firma ein leer stehendes Bürogebäude als Unterkunft für Flüchtlinge angeboten bekommen.

Quelle: Symbolbild (Peter Steffen)

Burgdorf. Bei dem Gebäude soll es sich um ein Bürohaus im Gewerbegebiet nördlich der B 188 handeln, für das der Eigentümer seit Jahren keinen Käufer findet. Der Burgdorfer Rat beschäftigte sich demnach in seiner jüngsten Sitzung hinter verschlossenen Türen mit dem Angebot des Unternehmens. Denn die Firma knüpft ihre Offerte an die Bedingung, dass vorerst nichts an die Öffentlichkeit dringt.

Inzwischen bestätigten die Ratsfraktionsvorsitzenden von SPD, CDU und WGS, Gerald Hinz, Mirco Zschoch und Kurt-Ulrich Schulz, ohne den Namen des Unternehmens zu nennen, dass solch ein Angebot vorliegt. „Es gibt jedoch noch keine konkreten Aussagen, zu welchen Konditionen das Gebäude genutzt werden kann“, sagt Hinz. „Muss die Stadt notwendige Umbauten vor allem im Sanitärbereich und möglicherweise auch für den Brandschutz vornehmen oder macht das der Eigentümer? Ist dann Miete fällig?“

„Alle diese Optionen müssen jetzt von der Verwaltung geprüft werden“, sagt Zschoch. Einig ist er sich mit Hinz, dass die Kosten wirtschaftlich vertretbar sein müssen. „Obwohl wir froh sein müssen über jede Unterkunftsmöglichkeit, die uns angeboten wird“, sagt Zschoch. Der Druck auf die Stadt wachse, ihre Aufnahmequote für Flüchtlinge zu erfüllen.

Ähnlich schätzt Schulz die Situation ein. „Welche Alternative haben wir, wenn wir nicht weitere Sporthallen belegen wollen?“, fragt er. In Schillerslage wird derzeit die Mehrzweckhalle als Flüchtlingsunterkunft hergerichtet. „Ich habe vorgeschlagen, dass die Stadt mit dem neuen Eigentümer der Moormühle Kontakt aufnimmt“, sagt Schulz. In dem leer stehenden Hotel könnten Flüchtlinge wohnen.

von Joachim Dege und Anette Wulf-Dettmer

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