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Fragestunde im Ortsrat gerät zur Abrechnung

Otze Fragestunde im Ortsrat gerät zur Abrechnung

Weitreichende Entscheidungen lagen nicht an in der jüngsten Sitzung des Ortsrates von Otze am Donnerstagabend. In der Einwohnerfragestunde allerdings sorgte der Streit um die Ortschronik für ein Nachbeben.

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Sorgt weiter für Streit: Die Otzer Dorfchronik - hier mit den Autoren Elke und Wolfgang Buckmann.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Burgdorf. Unmittelbar nachdem Ortsbürgermeister Carl Hunze die Sitzung in der ehemaligen Verwaltungsnebenstelle eröffnete, begannen die Kritiker der umstrittenen Entstehung der vom Ortsrat beauftragten Ortschronik mit einem verbalen Sperrfeuer. Otto Raguse, Vize der Arbeitsgemeinschaft Dorf, stellte etwa die kitzlige Frage an Ortsbürgermeister und Stadtverwaltung, ob der Ortsrat überhaupt befugt sei, Geschäfte zu tätigen. Um nachzuschießen, dass genau dies geschehen sei, als der Ortsrat als Herausgeber mithilfe eines Kredits den Druckauftrag für die Ortschronik gegeben habe.

Ex-Ortsratsmitglied Holger Zielonka wollte wissen, ob es dafür überhaupt einen Ortsratsbeschluss gegeben habe. Und für den Verein Arbeitsgemeinschaft Dorf las Peter Braun einen ganzen Fragenkatalog vor, der den Inhalt der Chronik kritisch beleuchten sollte.

Für die Verwaltung erwiderte Bürgermeister Alfred Baxmann, dass er Raguses Frage nicht beantworten könne. Hunze, sichtlich erregt, verweigerte mündliche Antworten. Dann sagte er, er werde selbstverständlich „anständige Fragen anständig beantworten“, allerdings nicht aus dem Stegreif, sondern schriftlich. Schließlich drehte er den Spieß um und warf den Fragestellern vor, eine Show zu vollführen mit dem Ziel, den Ortsrat vorführen zu wollen.

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Von Redakteur Joachim Dege

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