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Freibad in Burgdorf zählt 35.500 Besucher

Burgdorf Freibad in Burgdorf zählt 35.500 Besucher

Trotz gestiegener Eintrittspreise verzeichnet das Freibad eine konstante Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr - und sie kann weiter steigen, weil die Saison am Nassen Berg noch nicht beendet ist.

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Das umgestaltete Schwimmerbecken gefällt den Nutzern.

Quelle: Bismark

Burgdorf. Das Freibad hatte bis zum 31. August insgesamt 94 Tagen geöffnet: „In dieser Zeit kamen etwa 35.500 Besucher“, sagt Burgdorfs Stadtsprecherin Eva-Maria Dobriloff und führt als Vergleich die Zahl des Vorjahres an: Seinerzeit zählte die Einrichtung rund 37.000 Besucher an 121 Öffnungstagen. Wegen der Sanierung und des Umbaus für mehr als 2,5 Millionen Euro konnte das Bad erst Ende Mai öffnen. Anfang Juli sorgte Starkregen dafür, dass Wasser in das neue Technikgebäude lief und die Pumpen nicht mehr arbeiten konnten. Das Bad musste mehrere Tage schließen - auch diese Zwangspause verhinderte, dass die Besucherzahl die des Vorjahres schon jetzt übersteigt. Immerhin: Dank des warmen Wetters und des inzwischen beheizten Außenbeckens dauert die Saison im Freibad noch an. „Daher gibt es noch keine abschließende Zahl“, sagt Dobriloff.

Nach der Eröffnung des neu gestalteten Freibads sorgte die Anhebung der Eintrittspreise bei einigen Schwimmern für heftige öffentliche Kritik. Eine Jahreskarte für das Hallen- und das Freibad kostet jetzt 280 statt wie bisher 130 Euro. Andere Schwimmer akzeptierten die Preiserhöhung mit Blick auf das umgebaute Schwimmbecken, die sanierten Außenanlagen und die neuen Sanitärräume. Badegäste können seit dem Umbau vier 25-Meter- und zwei 50-Meter-Bahnen nutzen und auch einen Sprung vom neuen Turm mit einer Drei- und einer Fünf-Meter-Plattform wagen. Für Kinder sind ein Baby- und ein Planschbecken angelegt worden. Der Nichtschwimmerbereich wurde ins große Becken integriert.

Rüdiger Funke, Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe Burgdorf, die das Bad betreiben, sprach seinerzeit davon, dass sein Unternehmen - mit politischer Rückendeckung - die „Fehler der Preisgestaltung der vergangenen Jahre geheilt“ habe. Seinen Angaben zufolge hatten die bisherigen Einnahmen von etwa 200.000 Euro noch nicht einmal die Personalkosten des reinen Schwimmbadbetriebs von circa 270.000 Euro gedeckt.

Aus Sicht des Linken-Ratsherrn Michael Fleischmann führen die Preiserhöhung und der Wegfall der Sozialtarife dazu, dass sich sozial Schwächere einen Schwimmbadbesuch nicht mehr leisten könnten. Er hatte deshalb vor den Sommerferien beantragt, die Ermäßigungstarife wieder einzuführen. Diesen Antrag lehnte der Finanzausschuss der Stadt am Montagabend einstimmig ab.

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