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Freiwilligenzentrum eröffnet Reparaturcafé

Burgdorf Freiwilligenzentrum eröffnet Reparaturcafé

Der Toaster funktioniert nicht mehr, was nun? Für viel Geld reparieren lassen oder gleich einen neuen kaufen? Das Freiwilligenzentrum Bürger für Bürger bietet in Kürze noch eine andere Lösung an: das Reparaturcafé.

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Bald ist Eröffnung: Hans Bauer (v.l.), Paula Kusber, Carmen Nolting-Wohlfart und Uwe Kapmeyer.

Quelle: Johanna Stein

Burgdorf. Einmal im Monat - erstmals am 10. September - donnerstags von 15 bis 18 Uhr kann jeder mit seinem kaputten Toaster, stumpfen Messer, zerrissenem Kleidungsstück oder auch defektem Computer in die Räume an der Mittelstraße 37 kommen und die kaputten Dinge kostenlos reparieren lassen. Für das Projekt benötigt das Freiwilligenzentrum allerdings noch begabte Handwerker und Handarbeiter.

„Bisher haben wir etwa sieben Tüftler, darunter ein junger, arbeitsloser PC-Techniker, der älteren Menschen mit ihren Computerproblemen helfen kann“, sagt Hans Bauer, Geschäftsführer von Bürger für Bürger und Mitgründer des Reparaturcafés. Die ehrenamtlichen Bastler bringen ihr eigenes Werkzeug mit.

„Wenn das Café gut läuft, wollen wir mit dem Kinderschutzbund zusammenarbeiten. Dann könnten wir deren Werkstatt für größere Reparaturen nutzen“, sagt Bauer. Das neue Angebot solle heimischen Fachbetrieben keine Konkurrenz machen. „Vielmehr wollen wir auf ehrenamtlicher Basis einen Beitrag gegen die Wegwerfgesellschaft leisten“ betont Bauer. „Als ich woanders Reparaturcafés gesehen habe, war ich sofort begeistert und wollte so etwas auch in Burgdorf machen“, sagt er. Unterstützung kam von Paula Kusber, Vorsitzende des Freiwilligenzentrums, Carmen Nolting-Wohlfart, die das Projekt betreut, und dem gelernten Straßenbauer und Hobbybastler Uwe Kapmeyer.

Das Freiwilligenzentrum gibt es seit 2005 in Burgdorf. Es vermittelt Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, an Einrichtungen wie die Tafel und den Kinderschutzbund, aber auch an Privatpersonen, die Helfer brauchen.

Von Johanna Stein

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