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WGS-Ziel: Die Mehrheit im Ortsrat

Schillerslage WGS-Ziel: Die Mehrheit im Ortsrat

Ihr Ziel für die Kommunalwahl definieren sie klar: Mindestens drei der fünf Ortsratssitze wollen die WGS-Kandidaten erringen und sich damit die bei der Wahl 2011 verlorene Mehrheit zurückholen. Gelingen soll dies vor allem in persönlichen Gesprächen mit den Wählern.

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Wollen drei Sitze im Schillerslager Ortsrat erringen (von links): Heinrich Bührke, Volker Plaß, Johannes Reuter, Katharina Scharringhausen und Jens Reupke.

Quelle: Bismark

Schillerslage. Die Mischung macht es nach Einschätzung von WGS-Spitzenkandidat Volker Plaß: "Wir haben erfahrene Mitglieder ebenso im Team wie Neueinsteiger", sagt er und fügt hinzu, einige Kandidaten seien gebürtige Schillerslager, andere erst vor wenigen Jahren in den Ort gezogen. Das Wahlziel wiederum eine das Quintett: Der CDU die Mehrheit im Ortsrat und den Posten des Ortsbürgermeisters abzunehmen. "Wobei", sagt der Maschinenbautechniker und Neueinsteiger Heinrich Bührke, "es nicht passieren darf, dass Freundschaften dabei auf der Strecke bleiben."

Seine Schwerpunkte sieht der 46-Jährige in der Entwicklung des Dorfs und dem Ausbau erneuerbarer Energien jenseits der Atomkraft. "Das bedeutet für Schillerslage vor allem Windkraft", sagt er - wobei sein Mitstreiter Johannes Reuter mit Blick auf die beiden Umgehungsstraßen, die Bahnstrecke und die mögliche Südlink-Anbindung großen Wert auf einen großen Abstand der Windräder zu den Wohnhäusern legt. "Schillerslage ist belastet genug, wir müssen aufpassen, dass wir die Qualität des Ortes erhalten", sagt der 56-jährige Architekt und kündigt an, dass er sich insbesondere für einen schnellen Bau des Radwegs nach Oldhorst und weiter nach Großburgwedel einsetzen werde. Erste kommunalpolitische Erfahrungen sammelte Reuter von 2006 bis 2011 als beratendes Mitglied im Bauausschuss des Burgdorfer Rats.

Wie auch Plaß und Neueinsteiger Jens Reupke dringt Reuter darauf, in der nächsten Legislaturperiode den Neubau des Feuerwehrgerätehauses voranzutreiben. Für den 43-jährigen Reupke, einen gebürtigen Schillerslager, geht es vor allem darum, den Ort zu entwickeln. "Um die Einwohnerzahl und damit die Infrastruktur mit Kita und Nahverkehr halten zu können, müssen wir neue Bauplätze ausweisen", nennt Plaß eine Forderung. Bisher habe die Verwaltung sich dabei zu wenig und zu schwerfällig bewegt: "Daran müssen wir arbeiten, der klammen Haushaltslage zum Trotz."

Neu im Ort und in der Kommunalpolitik ist die 30-jährige Katharina Scharringhausen, die seit drei Jahren mit ihrer Familie in Schillerslage lebt. Seitdem engagiere sie sich im Schützenverein als Jugendleiterin - die Fortsetzung des Engagements auf kommunalpolitischer Ebene baue sie darauf auf. "Ich bin gefragt worden, und ich freue mich auf die Arbeit", sagt sie und fügt hinzu, dass sie wegen ihrer drei Kinder im Kita- und Schulalter vor allem diesen Bereich übernehmen werde. 

Der Wahlkampf, darin stimmt das Quintett überein, werde sich auf persönliche Gespräche mit den Bürgern konzentrieren. "Da erreichen wir die Wähler am ehesten", ist Plaß überzeugt.

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