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Ortsdurchfahrt wird 2017 nicht saniert

Burgdorf Ortsdurchfahrt wird 2017 nicht saniert

Die Hauptstraße in Sorgensen bleibt zwischen dem Abzweig nach Weferlingsen und dem Ortsausgang in Richtung Burgdorf wohl vorerst eine Schlaglochpiste. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hat nicht genug Geld, um die Landesstraße  311 in Sorgensen und Dachtmissen 2017 auszubauen.

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Die Sorgenser müssen sich mit dem Gedanken anfreunden, dass es mit der Sanierung ihrer maroden Hauptstraße in diesem Jahr nichts mehr wird.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Sorgensen/Dachtmissen. Schon am 24. März deutete sich an, dass das Budget 2017 nicht reichen könnte, um die vielbefahrene Pendlerstrecke durch die beiden Burgdorfer Ortsteile zu sanieren. An dem Tag hatte die Landesstraßenbaubehörde Kassensturz gemacht. In den vergangenen drei Wochen wurde beraten, welches Projekt auf der Prioritätenliste überhaupt in diesem Jahr umgesetzt werden kann. Die Landesstraße 311 ist es nicht.

Einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es laut Friedhelm Fischer, Leiter des Geschäftsbereichs Hannover der Landesverkehrsbehörde, dennoch. „Es hängt davon ab, ob wir über das Jahresbudget von 85 Millionen Euro hinaus noch Geld erhalten und wie viel.“ Die Entscheidung müsse aber in den nächsten sechs Wochen fallen, nur so sei ein Ausbau in diesem Jahr noch möglich.

Zum jetzigen Zeitpunkt seien ihm die Hände gebunden, bedauert Fischer: „Wenn ich die Arbeiten an der L 311 ausschreiben würde, wäre das ein Verstoß gegen das Haushaltsgesetz.“

Bei allem vorsichtigen Optimismus räumt Fischer jedoch ein, dass es 2018 ebenfalls eng sei, sodass es auch dann nichts mit der Sanierung der Ortsdurchfahrten wird, die eigentlich für 2016 geplant war. Denn etliche Projekte, die in den Vorjahren begonnen wurden, seien noch nicht abgeschlossen, erklärt Fischer das Dilemma. Darunter sind auch die Sanierungen der Brücken über die Hildesheimer Straße und über den Weidetorkreisel in Hannover. Von den 85 Millionen Euro würden 2017 allein 20 Millionen für Brückensanierungen ausgegeben.

Sorgensens Ortsvorsteher Dirk Schwerdtfeger (FDP) hat in der Sache die FDP-Landtagsfraktion um Hilfe gebeten. Diese hat jetzt eine Kleine Anfrage an die Landesregierung mit 20 Fragen gestellt. Unter anderem will sie wissen, wann zuverlässig mit der Realisierung der erforderlichen Grundsanierung der Ortsdurchfahrten zu rechnen sei.

„Wir geben die Hoffnung noch nicht auf, dass zusätzliches Geld zur Verfügung gestellt wird“, kommentiert Bürgermeister Alfred Baxmann die neue Entwicklung. Die Stadt hat das Geld für ihren Teil des Straßenausbaus im Haushalt 2017 eingeplant.

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Von Redakteur Anette Wulf-Dettmer

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